Sonderausstellung Brot und Rosen im Industriemuseum Blaahaus Kiefersfelden


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Brot und Rosen im Blaahaus: eine Ausstellung zwischen Symbol und sozialem Gedächtnis
Im Industriemuseum Blaahaus in Kiefersfelden eröffnet die Sonderausstellung Brot und Rosen einen eindrucksvollen Blick auf das Schaffen von Gabriele Gruber-Gisler. Die Präsentation verbindet künstlerische Reduktion mit sozialpolitischer Tiefe und entfaltet eine Ausstellungsatmosphäre, in der Material, Form und Bedeutung eng ineinandergreifen.
Eine Kunst, die vom Wesentlichen ausgeht
Gabriele Gruber-Gisler, geboren 1960 in Wels und in Ried im Traunkreis lebend, arbeitet als ausgebildete Keramikerin und freischaffende Künstlerin. Ihr Œuvre ist geprägt von ursprünglichen Symbolen des Lebens, von klaren Setzungen und einer Bildsprache, die ohne Überfluss auskommt. Seit den 1990er-Jahren widmet sie sich intensiv sozialpolitischen und ökologischen Fragestellungen und nutzt dafür Keramik, Kunst am Bau und Installation als präzise Mittel der Auseinandersetzung.
Soziale Fragen als ästhetische Erfahrung
Die Ausstellung macht sichtbar, wie Kunst gesellschaftliche Wirklichkeit nicht nur kommentiert, sondern empfindbar werden lässt. Zwischen industrieller Erinnerung und zeitgenössischer Werkbetrachtung entsteht ein Raum, in dem Fragen nach Arbeit, Würde und Gemeinschaft nachhallen. Das Blaahaus, selbst Ort regionaler Industriegeschichte, bildet dafür einen stimmigen kuratorischen Resonanzraum.
Das Blaahaus als Ort kultureller Bildung
Das Industriemuseum Blaahaus widmet sich der Industriegeschichte Kiefersfeldens und bietet damit einen historischen Rahmen, der die künstlerische Setzung von Brot und Rosen zusätzlich vertieft. Der Besuch verbindet Kunsterlebnis und kulturelle Bildung: Die Dauerausstellung zur Orts- und Industriegeschichte trifft auf eine Sonderausstellung, die den Blick auf gesellschaftliche Symbole und ihre heutige Aktualität schärft.
Barrierefrei, offen und einladend
Das Museum ist barrierefrei zugänglich, verfügt über ein behindertengerechtes WC und heißt auch Besuchende mit Assistenzhund willkommen. Der Bahnhof Kiefersfelden liegt in der Nähe, der Fußweg zum Museum ist gut ausgebaut. Hinzu kommt der freie Eintritt, der die Ausstellung besonders niedrigschwellig und offen für ein breites Publikum macht.
Fazit
Brot und Rosen verspricht eine nachdenkliche, sinnliche und zugleich zugängliche Ausstellung, in der die Reduktion der Form eine große inhaltliche Weite eröffnet. Wer zeitgenössische Kunst mit sozialem Bewusstsein, klarer Materialität und musealer Atmosphäre erleben möchte, sollte diese Präsentation im Blaahaus unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Gabriele Gruber-Gisler:
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