
Wasserburg am Inn
83512 Wasserburg am Inn, Germany
Zu Unserer Lieben Frau | Fotos & Geschichte
Die Frauenkirche Zu Unserer Lieben Frau gehört zu den prägendsten Orten in Wasserburg am Inn. Sie steht mitten in der historischen Altstadt, ist eng mit dem Stadtturm verbunden und gilt als älteste Kirche der Stadt. Wer Wasserburg besucht, begegnet hier nicht nur einem religiösen Bauwerk, sondern einem Stück Stadtgeschichte, in dem sich Frühgotik, Rokoko und lebendige Gegenwart überlagern. Genau diese Verbindung aus Alter, Nutzung und starker Lage macht die Kirche für Spaziergänger, Architekturfreunde, Fotografen und Menschen mit Interesse an Marienverehrung gleichermaßen spannend. Die Stadt Wasserburg nennt die Frauenkirche ausdrücklich als festen Punkt eines Tages in der Altstadt, während die Stadtkirche über Öffnungszeiten und Gottesdienste informiert. So entsteht ein Ort, der nicht nur schön anzusehen ist, sondern weiterhin aktiv genutzt wird und deshalb authentisch bleibt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Fotos und erster Eindruck der Frauenkirche
Wer nach Fotos der Frauenkirche sucht, merkt schnell, dass dieses Bauwerk vor allem über Kontrast wirkt. Außen zeigt sich die Kirche als ruhiges, historisch gewachsenes Ensemble mit Turm, Altstadt und engem Stadtraum; innen dagegen entfaltet sich eine farbige, barock und rokokohaft geprägte Ausstattung. Die städtische Bilderseite zeigt nicht nur die Kirche selbst, sondern verweist auch auf die barockisierte Innenausstattung und auf das Gnadenbild der Muttergottes. Genau deshalb sind die Bilder der Frauenkirche so aufschlussreich: Sie dokumentieren nicht bloß ein schönes Gebäude, sondern auch die Entwicklung einer ganzen Stadtperspektive. Im Stadtrundgang der Stadt Wasserburg wird die Frauenkirche als feste Station genannt, zusammen mit Marienplatz, Rathaus, Kernhaus und St. Jakob. Für Besucher ist das praktisch, weil sich die Kirche in einen kompakten Altstadtrundgang einfügt und sich ihre Wirkung bereits auf den ersten Blick erschließt. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Besonders fotogen ist die Verbindung aus historischem Turm und der dichten Wasserburger Bebauung. Der Turm gehört in seinem Kern zur frühgotischen Bauphase, während die Kirche im 18. Jahrhundert innen stark umgestaltet wurde. Diese Schichten machen die Frauenkirche zu einem Motiv mit Tiefe, nicht zu einer glatt restaurierten Kulisse. Wer an einem klaren Morgen oder am späten Nachmittag durch die Altstadt geht, erkennt schnell, wie stark Licht, Mauerwerk und die engen Gassen zusammenwirken. Auch die offizielle Bilderseite der Stadt betont, dass die Kirche nicht nur ein religiöser Ort, sondern ein wichtiger Bestandteil des Sehenswürdigkeitenensembles ist. Gerade deshalb suchen viele Menschen gezielt nach Fotos der Frauenkirche: Sie wollen den markanten Charakter dieses Gebäudes sehen, bevor sie es vor Ort besuchen, und sie bekommen dabei einen sehr guten Eindruck davon, wie sehr sich Wasserburg um die Verbindung von Geschichte und Gegenwart dreht. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Geschichte der Frauenkirche in Wasserburg am Inn
Die Geschichte der Frauenkirche ist ungewöhnlich gut greifbar, weil offizielle und wissenschaftliche Quellen eine klare Zeitleiste liefern. Die Kirche wurde erstmals 1324 anlässlich einer Frühmessstiftung erwähnt. 1339 wurde sie eingewölbt, 1386 geweiht und damit als eigenständiger sakraler Raum sichtbar ausgebaut. Der Turmhelm wurde 1501/1502 fertiggestellt und 1730 erneuert. Im Jahr 1753 folgte die große Umgestaltung des Innenraums im Rokoko, die den Charakter der Kirche bis heute prägt. Bei einer Restaurierung in den Jahren 1974/75 wurde die barocke Fassung nicht beseitigt, sondern bewusst erhalten, gereinigt und ausgebessert. So ist die Frauenkirche heute ein Ort, an dem man Baugeschichte nicht nur lesen, sondern unmittelbar sehen kann. Die offizielle Seite der Stadtkirche nennt sie deshalb auch die älteste Kirche der Stadt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Das Historische Lexikon Wasserburg ergänzt diese Zeitleiste um wichtige Details zur Entwicklung des Bauwerks. Dort wird beschrieben, dass die Frauenkirche spätestens im 14. Jahrhundert zu einem komplexeren Kirchenraum ausgebaut wurde und dass der Turm 1502/03 unter Beteiligung des Wasserburger Baumeisters Wolfgang Wiser aufgestockt wurde. Vermutlich erhielt er erst dadurch seine zusätzliche Funktion als städtischer Wachturm. Das ist für das Verständnis der Kirche entscheidend, denn hier begegnen sich Sakralbau und Stadtverteidigung in einem einzigen Baukörper. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine weitgehende Barockisierung mit neuen Gewölbe- und Wandgestaltungen, anschließend kamen im 19. Jahrhundert neugotische Eingriffe hinzu, darunter neue Fenster und Portale. Diese Umbauten zeigen, dass die Frauenkirche nicht in einem einzigen Stil erstarrt ist, sondern sich über Jahrhunderte weiterentwickelt hat. Gerade diese Überlagerung von Frühgotik, Barock und späteren Ergänzungen macht ihren Reiz aus. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Gnadenbild, Hochaltar und barocke Innenausstattung
Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Frauenkirche gehört das Gnadenbild der thronenden Madonna, das nach heutigem Wissensstand um 1420/30 entstanden ist. Es wird im Zusammenhang mit dem Stil der Schönen Madonnen gesehen und ist damit nicht nur religiös, sondern auch kunsthistorisch hochrangig. Der Hochaltar wurde 1696 errichtet und nahm das gotische Gnadenbild in sich auf. Besonders schön ist das Hintergrundbild, das die Dreifaltigkeit zeigt und im unteren Bereich eine detailreiche Ansicht Wasserburgs enthält. Damit wird die Kirche selbst zu einem Bildträger ihrer Stadt. Die Stadt Wasserburg hebt in ihrer Führung zur Patrona Bavariae ausdrücklich das Gnadenbild der Muttergottes hervor. Besucher erleben also nicht einfach einen Altar, sondern einen Ort, an dem Marienverehrung, Stadtbild und barocke Repräsentation sichtbar zusammenkommen. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Auch der Innenraum erzählt von sorgfältig gestalteter Frömmigkeit. Die barocke Umgestaltung von 1750 bis 1753 brachte eine neue Ausmalung, bei der Gewölbe- und Wandflächen neu gefasst wurden. Laut Historischem Lexikon wurden dabei unter anderem Motive aus der Lauretanischen Litanei, Marienfeste und alttestamentliche Frauengestalten dargestellt, also ein dichtes theologisches Bildprogramm. Der Eindruck ist nicht überladen, sondern feierlich und heiter zugleich, was auch die offizielle Kirchenbeschreibung betont. Für den Besucher bedeutet das: Die Frauenkirche ist nicht nur wegen ihrer äußeren Erscheinung interessant, sondern vor allem wegen der inneren Erzählung, die von Schutz, Fürbitte, Heilsgeschichte und städtischer Identität handelt. Wer den Raum aufmerksam betrachtet, erkennt, wie sehr sich die Ausstattung um die Verehrung Mariens dreht und wie bewusst die barocke Bildsprache auf das gotische Gnadenbild abgestimmt wurde. Genau hier liegt einer der größten Reize dieser Kirche. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Öffnungszeiten und Gottesdienste in der Frauenkirche
Für Besucher, die die Frauenkirche nicht nur von außen sehen, sondern auch von innen erleben möchten, sind die Öffnungszeiten angenehm unkompliziert. Die offizielle Seite der Stadtkirche Wasserburg nennt für die Frauenkirche eine tägliche Öffnungszeit von 8 bis 18 Uhr. Das macht die Kirche gut zugänglich, auch für Reisende, die nur einen kurzen Stadtspaziergang in Wasserburg einplanen. Weil die Frauenkirche zugleich eine aktive Kirche ist, lohnt es sich dennoch, den aktuellen Kirchenanzeiger der Stadtkirche im Blick zu behalten. So bleibt der Besuch flexibel und respektvoll gegenüber liturgischen Abläufen. Diese Mischung aus freiem Zugang und gelebter Nutzung ist für viele historische Kirchen typisch, in Wasserburg aber besonders angenehm, weil die Altstadtbesichtigung und ein stiller Kirchenbesuch sich sehr gut miteinander verbinden lassen. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Auch der Gottesdienstbetrieb zeigt, dass die Frauenkirche nicht nur Denkmal, sondern weiterhin Gemeindekirche ist. Auf der aktuellen Gottesdienstseite der Stadtkirche werden regelmäßige Feiern in der Frauenkirche aufgeführt; dazu gehören unter anderem Samstagsgottesdienste mit Rosenkranzandacht, Vorabendmesse und portugiesischer Messe. Die Seite weist zugleich darauf hin, dass Änderungen vorbehalten sind und der aktuelle Kirchenanzeiger maßgeblich bleibt. Für Besucher ist das hilfreich, wenn sie einen stillen Kirchenbesuch mit einer Teilnahme an einem Gottesdienst verbinden möchten. Wer also aus religiösem Interesse kommt, findet hier nicht nur eine schöne Hülle, sondern eine Kirche mit echtem Gemeindeleben. Genau das unterscheidet die Frauenkirche von vielen rein touristischen Denkmälern: Sie ist ein geschichtliches Monument, aber eben auch ein lebendiger Ort des Glaubens, der seine Tradition bis heute fortführt. ([www2.erzbistum-muenchen.de](https://www2.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/Gottesdienste))
Anfahrt und Parken rund um den Marienplatz
Die Lage der Frauenkirche in Wasserburg ist für Besucher sehr attraktiv, aber wegen der historischen Altstadt auch logistisch wichtig. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für die Altstadt die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten an den Zufahrten. Genannt werden insbesondere das Parkhaus Kellerstraße, das Parkhaus Überfuhrstraße, der Parkplatz Unter der Rampe und der Parkplatz Am Gries. Für Ortsfremde ist das sinnvoll, weil die Altstadt mit ihren engen Straßen und Gassen nicht für spontanes Parken im Vorbeifahren ausgelegt ist. Besonders praktisch ist das Parkhaus Kellerstraße mit 565 Stellplätzen und vier Stunden gebührenfreier Parkzeit. Außerdem betont die Stadt, dass jeder Punkt der Altstadt von den zentralen Parkmöglichkeiten aus in maximal 600 Metern zu Fuß erreichbar ist. Damit wird die Frauenkirche gut in einen kurzen Stadtbesuch integrierbar, ohne dass man einen langen Fußmarsch einplanen muss. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/parken?utm_source=openai))
Wer mit dem Bus kommt, profitiert ebenfalls von der Lage. Die Stadt weist für Reisebusse Parkflächen an der Landwehrstraße vor dem Parkplatz Am Gries aus, und von dort sind es nur etwa 200 Meter bis zum Marienplatz. Außerdem verweist die Stadt auf die gute Erreichbarkeit der Altstadt mit dem Stadtbus. Für Reisende bedeutet das: Ob Auto, Bus oder Bahn mit Anschluss an den Stadtbus, die Frauenkirche ist grundsätzlich gut erreichbar. Gerade bei Tagesausflügen ist das ein Pluspunkt, weil man die Altstadt nicht nur als Ziel, sondern als kompakten Rundgang erleben kann. Die Frauenkirche liegt dann nicht isoliert am Rand, sondern mitten im Weg zwischen Ankunft, Spaziergang und weiteren Sehenswürdigkeiten. Das ist einer der Gründe, warum sich ein Besuch so leicht planen lässt: Die Wege sind kurz, die Orientierung ist einfach, und die historische Innenstadt bildet für den Kirchenbesuch den passenden Rahmen. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/de/wirtschaft-verkehr/anfahrt-parken/parken-reisebusse/?utm_source=openai))
Wasserburg am Inn erleben: Altstadt, Spaziergang und Kultur
Wer die Frauenkirche besucht, sollte sie nicht als einzelnes Ziel betrachten, sondern als Teil eines größeren Stadterlebnisses. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für einen Tagesbesuch ausdrücklich mehrere Stationen: Schöne Aussicht, Innbrücke, Frauenkirche am Marienplatz, Rathaus mit Rathaussälen, Kernhaus und anschließend St. Jakob mit der Zürnkanzel. Genau diese Reihenfolge zeigt, wie gut die Frauenkirche in das kulturelle Profil der Stadt passt. Sie ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Fixpunkt im historischen Stadtkern. Wer fotografieren möchte, kann den Besuch deshalb mit mehreren Perspektiven verbinden: Blick auf den Turm, Blick durch die Gassen, Blick aus der Nähe des Marienplatzes und Blick im Ensemble mit Rathaus und Altstadtfassaden. So entsteht ein sehr vollständiger Eindruck von Wasserburg als kompakter, fast inselartiger Stadt mit starkem Charakter. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Auch im weiteren Umfeld lohnt sich der Besuch. Die Stadt verweist in ihrem Tagesvorschlag auf den Skulpturenweg entlang des Innufers, auf das Museum Wasserburg in der Herrengasse und auf die vielen kleinen Geschäfte und Cafés in der Altstadt. Dadurch wird aus dem Kirchenbesuch schnell ein halber oder ganzer Stadtspaziergang. Die Frauenkirche ist in diesem Zusammenhang ein idealer Start- oder Endpunkt, weil sie zentral liegt und gleichzeitig Ruhe ausstrahlt. Wer Kultur, Architektur, Religion und Stadtgeschichte verbinden möchte, bekommt in Wasserburg am Inn einen besonders dichten Eindruck. Genau deshalb sind Suchanfragen nach Fotos, Geschichte, Öffnungszeiten, Gottesdiensten, Anfahrt und Parken so naheliegend: Diese Kirche ist nicht nur schön, sondern auch ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Entdeckung der ganzen Altstadt. Wer sie besucht, nimmt mehr mit als einen Foto-Moment; er erlebt ein Stück Wasserburger Identität, das bis heute sichtbar und erlebbar geblieben ist. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Quellen:
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Zu Unserer Lieben Frau | Fotos & Geschichte
Die Frauenkirche Zu Unserer Lieben Frau gehört zu den prägendsten Orten in Wasserburg am Inn. Sie steht mitten in der historischen Altstadt, ist eng mit dem Stadtturm verbunden und gilt als älteste Kirche der Stadt. Wer Wasserburg besucht, begegnet hier nicht nur einem religiösen Bauwerk, sondern einem Stück Stadtgeschichte, in dem sich Frühgotik, Rokoko und lebendige Gegenwart überlagern. Genau diese Verbindung aus Alter, Nutzung und starker Lage macht die Kirche für Spaziergänger, Architekturfreunde, Fotografen und Menschen mit Interesse an Marienverehrung gleichermaßen spannend. Die Stadt Wasserburg nennt die Frauenkirche ausdrücklich als festen Punkt eines Tages in der Altstadt, während die Stadtkirche über Öffnungszeiten und Gottesdienste informiert. So entsteht ein Ort, der nicht nur schön anzusehen ist, sondern weiterhin aktiv genutzt wird und deshalb authentisch bleibt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Fotos und erster Eindruck der Frauenkirche
Wer nach Fotos der Frauenkirche sucht, merkt schnell, dass dieses Bauwerk vor allem über Kontrast wirkt. Außen zeigt sich die Kirche als ruhiges, historisch gewachsenes Ensemble mit Turm, Altstadt und engem Stadtraum; innen dagegen entfaltet sich eine farbige, barock und rokokohaft geprägte Ausstattung. Die städtische Bilderseite zeigt nicht nur die Kirche selbst, sondern verweist auch auf die barockisierte Innenausstattung und auf das Gnadenbild der Muttergottes. Genau deshalb sind die Bilder der Frauenkirche so aufschlussreich: Sie dokumentieren nicht bloß ein schönes Gebäude, sondern auch die Entwicklung einer ganzen Stadtperspektive. Im Stadtrundgang der Stadt Wasserburg wird die Frauenkirche als feste Station genannt, zusammen mit Marienplatz, Rathaus, Kernhaus und St. Jakob. Für Besucher ist das praktisch, weil sich die Kirche in einen kompakten Altstadtrundgang einfügt und sich ihre Wirkung bereits auf den ersten Blick erschließt. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Besonders fotogen ist die Verbindung aus historischem Turm und der dichten Wasserburger Bebauung. Der Turm gehört in seinem Kern zur frühgotischen Bauphase, während die Kirche im 18. Jahrhundert innen stark umgestaltet wurde. Diese Schichten machen die Frauenkirche zu einem Motiv mit Tiefe, nicht zu einer glatt restaurierten Kulisse. Wer an einem klaren Morgen oder am späten Nachmittag durch die Altstadt geht, erkennt schnell, wie stark Licht, Mauerwerk und die engen Gassen zusammenwirken. Auch die offizielle Bilderseite der Stadt betont, dass die Kirche nicht nur ein religiöser Ort, sondern ein wichtiger Bestandteil des Sehenswürdigkeitenensembles ist. Gerade deshalb suchen viele Menschen gezielt nach Fotos der Frauenkirche: Sie wollen den markanten Charakter dieses Gebäudes sehen, bevor sie es vor Ort besuchen, und sie bekommen dabei einen sehr guten Eindruck davon, wie sehr sich Wasserburg um die Verbindung von Geschichte und Gegenwart dreht. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Geschichte der Frauenkirche in Wasserburg am Inn
Die Geschichte der Frauenkirche ist ungewöhnlich gut greifbar, weil offizielle und wissenschaftliche Quellen eine klare Zeitleiste liefern. Die Kirche wurde erstmals 1324 anlässlich einer Frühmessstiftung erwähnt. 1339 wurde sie eingewölbt, 1386 geweiht und damit als eigenständiger sakraler Raum sichtbar ausgebaut. Der Turmhelm wurde 1501/1502 fertiggestellt und 1730 erneuert. Im Jahr 1753 folgte die große Umgestaltung des Innenraums im Rokoko, die den Charakter der Kirche bis heute prägt. Bei einer Restaurierung in den Jahren 1974/75 wurde die barocke Fassung nicht beseitigt, sondern bewusst erhalten, gereinigt und ausgebessert. So ist die Frauenkirche heute ein Ort, an dem man Baugeschichte nicht nur lesen, sondern unmittelbar sehen kann. Die offizielle Seite der Stadtkirche nennt sie deshalb auch die älteste Kirche der Stadt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Das Historische Lexikon Wasserburg ergänzt diese Zeitleiste um wichtige Details zur Entwicklung des Bauwerks. Dort wird beschrieben, dass die Frauenkirche spätestens im 14. Jahrhundert zu einem komplexeren Kirchenraum ausgebaut wurde und dass der Turm 1502/03 unter Beteiligung des Wasserburger Baumeisters Wolfgang Wiser aufgestockt wurde. Vermutlich erhielt er erst dadurch seine zusätzliche Funktion als städtischer Wachturm. Das ist für das Verständnis der Kirche entscheidend, denn hier begegnen sich Sakralbau und Stadtverteidigung in einem einzigen Baukörper. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine weitgehende Barockisierung mit neuen Gewölbe- und Wandgestaltungen, anschließend kamen im 19. Jahrhundert neugotische Eingriffe hinzu, darunter neue Fenster und Portale. Diese Umbauten zeigen, dass die Frauenkirche nicht in einem einzigen Stil erstarrt ist, sondern sich über Jahrhunderte weiterentwickelt hat. Gerade diese Überlagerung von Frühgotik, Barock und späteren Ergänzungen macht ihren Reiz aus. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Gnadenbild, Hochaltar und barocke Innenausstattung
Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Frauenkirche gehört das Gnadenbild der thronenden Madonna, das nach heutigem Wissensstand um 1420/30 entstanden ist. Es wird im Zusammenhang mit dem Stil der Schönen Madonnen gesehen und ist damit nicht nur religiös, sondern auch kunsthistorisch hochrangig. Der Hochaltar wurde 1696 errichtet und nahm das gotische Gnadenbild in sich auf. Besonders schön ist das Hintergrundbild, das die Dreifaltigkeit zeigt und im unteren Bereich eine detailreiche Ansicht Wasserburgs enthält. Damit wird die Kirche selbst zu einem Bildträger ihrer Stadt. Die Stadt Wasserburg hebt in ihrer Führung zur Patrona Bavariae ausdrücklich das Gnadenbild der Muttergottes hervor. Besucher erleben also nicht einfach einen Altar, sondern einen Ort, an dem Marienverehrung, Stadtbild und barocke Repräsentation sichtbar zusammenkommen. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Auch der Innenraum erzählt von sorgfältig gestalteter Frömmigkeit. Die barocke Umgestaltung von 1750 bis 1753 brachte eine neue Ausmalung, bei der Gewölbe- und Wandflächen neu gefasst wurden. Laut Historischem Lexikon wurden dabei unter anderem Motive aus der Lauretanischen Litanei, Marienfeste und alttestamentliche Frauengestalten dargestellt, also ein dichtes theologisches Bildprogramm. Der Eindruck ist nicht überladen, sondern feierlich und heiter zugleich, was auch die offizielle Kirchenbeschreibung betont. Für den Besucher bedeutet das: Die Frauenkirche ist nicht nur wegen ihrer äußeren Erscheinung interessant, sondern vor allem wegen der inneren Erzählung, die von Schutz, Fürbitte, Heilsgeschichte und städtischer Identität handelt. Wer den Raum aufmerksam betrachtet, erkennt, wie sehr sich die Ausstattung um die Verehrung Mariens dreht und wie bewusst die barocke Bildsprache auf das gotische Gnadenbild abgestimmt wurde. Genau hier liegt einer der größten Reize dieser Kirche. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Öffnungszeiten und Gottesdienste in der Frauenkirche
Für Besucher, die die Frauenkirche nicht nur von außen sehen, sondern auch von innen erleben möchten, sind die Öffnungszeiten angenehm unkompliziert. Die offizielle Seite der Stadtkirche Wasserburg nennt für die Frauenkirche eine tägliche Öffnungszeit von 8 bis 18 Uhr. Das macht die Kirche gut zugänglich, auch für Reisende, die nur einen kurzen Stadtspaziergang in Wasserburg einplanen. Weil die Frauenkirche zugleich eine aktive Kirche ist, lohnt es sich dennoch, den aktuellen Kirchenanzeiger der Stadtkirche im Blick zu behalten. So bleibt der Besuch flexibel und respektvoll gegenüber liturgischen Abläufen. Diese Mischung aus freiem Zugang und gelebter Nutzung ist für viele historische Kirchen typisch, in Wasserburg aber besonders angenehm, weil die Altstadtbesichtigung und ein stiller Kirchenbesuch sich sehr gut miteinander verbinden lassen. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Auch der Gottesdienstbetrieb zeigt, dass die Frauenkirche nicht nur Denkmal, sondern weiterhin Gemeindekirche ist. Auf der aktuellen Gottesdienstseite der Stadtkirche werden regelmäßige Feiern in der Frauenkirche aufgeführt; dazu gehören unter anderem Samstagsgottesdienste mit Rosenkranzandacht, Vorabendmesse und portugiesischer Messe. Die Seite weist zugleich darauf hin, dass Änderungen vorbehalten sind und der aktuelle Kirchenanzeiger maßgeblich bleibt. Für Besucher ist das hilfreich, wenn sie einen stillen Kirchenbesuch mit einer Teilnahme an einem Gottesdienst verbinden möchten. Wer also aus religiösem Interesse kommt, findet hier nicht nur eine schöne Hülle, sondern eine Kirche mit echtem Gemeindeleben. Genau das unterscheidet die Frauenkirche von vielen rein touristischen Denkmälern: Sie ist ein geschichtliches Monument, aber eben auch ein lebendiger Ort des Glaubens, der seine Tradition bis heute fortführt. ([www2.erzbistum-muenchen.de](https://www2.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/Gottesdienste))
Anfahrt und Parken rund um den Marienplatz
Die Lage der Frauenkirche in Wasserburg ist für Besucher sehr attraktiv, aber wegen der historischen Altstadt auch logistisch wichtig. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für die Altstadt die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten an den Zufahrten. Genannt werden insbesondere das Parkhaus Kellerstraße, das Parkhaus Überfuhrstraße, der Parkplatz Unter der Rampe und der Parkplatz Am Gries. Für Ortsfremde ist das sinnvoll, weil die Altstadt mit ihren engen Straßen und Gassen nicht für spontanes Parken im Vorbeifahren ausgelegt ist. Besonders praktisch ist das Parkhaus Kellerstraße mit 565 Stellplätzen und vier Stunden gebührenfreier Parkzeit. Außerdem betont die Stadt, dass jeder Punkt der Altstadt von den zentralen Parkmöglichkeiten aus in maximal 600 Metern zu Fuß erreichbar ist. Damit wird die Frauenkirche gut in einen kurzen Stadtbesuch integrierbar, ohne dass man einen langen Fußmarsch einplanen muss. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/parken?utm_source=openai))
Wer mit dem Bus kommt, profitiert ebenfalls von der Lage. Die Stadt weist für Reisebusse Parkflächen an der Landwehrstraße vor dem Parkplatz Am Gries aus, und von dort sind es nur etwa 200 Meter bis zum Marienplatz. Außerdem verweist die Stadt auf die gute Erreichbarkeit der Altstadt mit dem Stadtbus. Für Reisende bedeutet das: Ob Auto, Bus oder Bahn mit Anschluss an den Stadtbus, die Frauenkirche ist grundsätzlich gut erreichbar. Gerade bei Tagesausflügen ist das ein Pluspunkt, weil man die Altstadt nicht nur als Ziel, sondern als kompakten Rundgang erleben kann. Die Frauenkirche liegt dann nicht isoliert am Rand, sondern mitten im Weg zwischen Ankunft, Spaziergang und weiteren Sehenswürdigkeiten. Das ist einer der Gründe, warum sich ein Besuch so leicht planen lässt: Die Wege sind kurz, die Orientierung ist einfach, und die historische Innenstadt bildet für den Kirchenbesuch den passenden Rahmen. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/de/wirtschaft-verkehr/anfahrt-parken/parken-reisebusse/?utm_source=openai))
Wasserburg am Inn erleben: Altstadt, Spaziergang und Kultur
Wer die Frauenkirche besucht, sollte sie nicht als einzelnes Ziel betrachten, sondern als Teil eines größeren Stadterlebnisses. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für einen Tagesbesuch ausdrücklich mehrere Stationen: Schöne Aussicht, Innbrücke, Frauenkirche am Marienplatz, Rathaus mit Rathaussälen, Kernhaus und anschließend St. Jakob mit der Zürnkanzel. Genau diese Reihenfolge zeigt, wie gut die Frauenkirche in das kulturelle Profil der Stadt passt. Sie ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Fixpunkt im historischen Stadtkern. Wer fotografieren möchte, kann den Besuch deshalb mit mehreren Perspektiven verbinden: Blick auf den Turm, Blick durch die Gassen, Blick aus der Nähe des Marienplatzes und Blick im Ensemble mit Rathaus und Altstadtfassaden. So entsteht ein sehr vollständiger Eindruck von Wasserburg als kompakter, fast inselartiger Stadt mit starkem Charakter. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Auch im weiteren Umfeld lohnt sich der Besuch. Die Stadt verweist in ihrem Tagesvorschlag auf den Skulpturenweg entlang des Innufers, auf das Museum Wasserburg in der Herrengasse und auf die vielen kleinen Geschäfte und Cafés in der Altstadt. Dadurch wird aus dem Kirchenbesuch schnell ein halber oder ganzer Stadtspaziergang. Die Frauenkirche ist in diesem Zusammenhang ein idealer Start- oder Endpunkt, weil sie zentral liegt und gleichzeitig Ruhe ausstrahlt. Wer Kultur, Architektur, Religion und Stadtgeschichte verbinden möchte, bekommt in Wasserburg am Inn einen besonders dichten Eindruck. Genau deshalb sind Suchanfragen nach Fotos, Geschichte, Öffnungszeiten, Gottesdiensten, Anfahrt und Parken so naheliegend: Diese Kirche ist nicht nur schön, sondern auch ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Entdeckung der ganzen Altstadt. Wer sie besucht, nimmt mehr mit als einen Foto-Moment; er erlebt ein Stück Wasserburger Identität, das bis heute sichtbar und erlebbar geblieben ist. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Quellen:
Zu Unserer Lieben Frau | Fotos & Geschichte
Die Frauenkirche Zu Unserer Lieben Frau gehört zu den prägendsten Orten in Wasserburg am Inn. Sie steht mitten in der historischen Altstadt, ist eng mit dem Stadtturm verbunden und gilt als älteste Kirche der Stadt. Wer Wasserburg besucht, begegnet hier nicht nur einem religiösen Bauwerk, sondern einem Stück Stadtgeschichte, in dem sich Frühgotik, Rokoko und lebendige Gegenwart überlagern. Genau diese Verbindung aus Alter, Nutzung und starker Lage macht die Kirche für Spaziergänger, Architekturfreunde, Fotografen und Menschen mit Interesse an Marienverehrung gleichermaßen spannend. Die Stadt Wasserburg nennt die Frauenkirche ausdrücklich als festen Punkt eines Tages in der Altstadt, während die Stadtkirche über Öffnungszeiten und Gottesdienste informiert. So entsteht ein Ort, der nicht nur schön anzusehen ist, sondern weiterhin aktiv genutzt wird und deshalb authentisch bleibt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Fotos und erster Eindruck der Frauenkirche
Wer nach Fotos der Frauenkirche sucht, merkt schnell, dass dieses Bauwerk vor allem über Kontrast wirkt. Außen zeigt sich die Kirche als ruhiges, historisch gewachsenes Ensemble mit Turm, Altstadt und engem Stadtraum; innen dagegen entfaltet sich eine farbige, barock und rokokohaft geprägte Ausstattung. Die städtische Bilderseite zeigt nicht nur die Kirche selbst, sondern verweist auch auf die barockisierte Innenausstattung und auf das Gnadenbild der Muttergottes. Genau deshalb sind die Bilder der Frauenkirche so aufschlussreich: Sie dokumentieren nicht bloß ein schönes Gebäude, sondern auch die Entwicklung einer ganzen Stadtperspektive. Im Stadtrundgang der Stadt Wasserburg wird die Frauenkirche als feste Station genannt, zusammen mit Marienplatz, Rathaus, Kernhaus und St. Jakob. Für Besucher ist das praktisch, weil sich die Kirche in einen kompakten Altstadtrundgang einfügt und sich ihre Wirkung bereits auf den ersten Blick erschließt. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Besonders fotogen ist die Verbindung aus historischem Turm und der dichten Wasserburger Bebauung. Der Turm gehört in seinem Kern zur frühgotischen Bauphase, während die Kirche im 18. Jahrhundert innen stark umgestaltet wurde. Diese Schichten machen die Frauenkirche zu einem Motiv mit Tiefe, nicht zu einer glatt restaurierten Kulisse. Wer an einem klaren Morgen oder am späten Nachmittag durch die Altstadt geht, erkennt schnell, wie stark Licht, Mauerwerk und die engen Gassen zusammenwirken. Auch die offizielle Bilderseite der Stadt betont, dass die Kirche nicht nur ein religiöser Ort, sondern ein wichtiger Bestandteil des Sehenswürdigkeitenensembles ist. Gerade deshalb suchen viele Menschen gezielt nach Fotos der Frauenkirche: Sie wollen den markanten Charakter dieses Gebäudes sehen, bevor sie es vor Ort besuchen, und sie bekommen dabei einen sehr guten Eindruck davon, wie sehr sich Wasserburg um die Verbindung von Geschichte und Gegenwart dreht. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/sehenswuerdigkeiten-altstadt/frauenkirche-wasserburg-am-inn-bilder))
Geschichte der Frauenkirche in Wasserburg am Inn
Die Geschichte der Frauenkirche ist ungewöhnlich gut greifbar, weil offizielle und wissenschaftliche Quellen eine klare Zeitleiste liefern. Die Kirche wurde erstmals 1324 anlässlich einer Frühmessstiftung erwähnt. 1339 wurde sie eingewölbt, 1386 geweiht und damit als eigenständiger sakraler Raum sichtbar ausgebaut. Der Turmhelm wurde 1501/1502 fertiggestellt und 1730 erneuert. Im Jahr 1753 folgte die große Umgestaltung des Innenraums im Rokoko, die den Charakter der Kirche bis heute prägt. Bei einer Restaurierung in den Jahren 1974/75 wurde die barocke Fassung nicht beseitigt, sondern bewusst erhalten, gereinigt und ausgebessert. So ist die Frauenkirche heute ein Ort, an dem man Baugeschichte nicht nur lesen, sondern unmittelbar sehen kann. Die offizielle Seite der Stadtkirche nennt sie deshalb auch die älteste Kirche der Stadt. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Das Historische Lexikon Wasserburg ergänzt diese Zeitleiste um wichtige Details zur Entwicklung des Bauwerks. Dort wird beschrieben, dass die Frauenkirche spätestens im 14. Jahrhundert zu einem komplexeren Kirchenraum ausgebaut wurde und dass der Turm 1502/03 unter Beteiligung des Wasserburger Baumeisters Wolfgang Wiser aufgestockt wurde. Vermutlich erhielt er erst dadurch seine zusätzliche Funktion als städtischer Wachturm. Das ist für das Verständnis der Kirche entscheidend, denn hier begegnen sich Sakralbau und Stadtverteidigung in einem einzigen Baukörper. Im 18. Jahrhundert erfolgte eine weitgehende Barockisierung mit neuen Gewölbe- und Wandgestaltungen, anschließend kamen im 19. Jahrhundert neugotische Eingriffe hinzu, darunter neue Fenster und Portale. Diese Umbauten zeigen, dass die Frauenkirche nicht in einem einzigen Stil erstarrt ist, sondern sich über Jahrhunderte weiterentwickelt hat. Gerade diese Überlagerung von Frühgotik, Barock und späteren Ergänzungen macht ihren Reiz aus. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Gnadenbild, Hochaltar und barocke Innenausstattung
Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Frauenkirche gehört das Gnadenbild der thronenden Madonna, das nach heutigem Wissensstand um 1420/30 entstanden ist. Es wird im Zusammenhang mit dem Stil der Schönen Madonnen gesehen und ist damit nicht nur religiös, sondern auch kunsthistorisch hochrangig. Der Hochaltar wurde 1696 errichtet und nahm das gotische Gnadenbild in sich auf. Besonders schön ist das Hintergrundbild, das die Dreifaltigkeit zeigt und im unteren Bereich eine detailreiche Ansicht Wasserburgs enthält. Damit wird die Kirche selbst zu einem Bildträger ihrer Stadt. Die Stadt Wasserburg hebt in ihrer Führung zur Patrona Bavariae ausdrücklich das Gnadenbild der Muttergottes hervor. Besucher erleben also nicht einfach einen Altar, sondern einen Ort, an dem Marienverehrung, Stadtbild und barocke Repräsentation sichtbar zusammenkommen. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Auch der Innenraum erzählt von sorgfältig gestalteter Frömmigkeit. Die barocke Umgestaltung von 1750 bis 1753 brachte eine neue Ausmalung, bei der Gewölbe- und Wandflächen neu gefasst wurden. Laut Historischem Lexikon wurden dabei unter anderem Motive aus der Lauretanischen Litanei, Marienfeste und alttestamentliche Frauengestalten dargestellt, also ein dichtes theologisches Bildprogramm. Der Eindruck ist nicht überladen, sondern feierlich und heiter zugleich, was auch die offizielle Kirchenbeschreibung betont. Für den Besucher bedeutet das: Die Frauenkirche ist nicht nur wegen ihrer äußeren Erscheinung interessant, sondern vor allem wegen der inneren Erzählung, die von Schutz, Fürbitte, Heilsgeschichte und städtischer Identität handelt. Wer den Raum aufmerksam betrachtet, erkennt, wie sehr sich die Ausstattung um die Verehrung Mariens dreht und wie bewusst die barocke Bildsprache auf das gotische Gnadenbild abgestimmt wurde. Genau hier liegt einer der größten Reize dieser Kirche. ([historisches-lexikon-wasserburg.de](https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Frauenkirche))
Öffnungszeiten und Gottesdienste in der Frauenkirche
Für Besucher, die die Frauenkirche nicht nur von außen sehen, sondern auch von innen erleben möchten, sind die Öffnungszeiten angenehm unkompliziert. Die offizielle Seite der Stadtkirche Wasserburg nennt für die Frauenkirche eine tägliche Öffnungszeit von 8 bis 18 Uhr. Das macht die Kirche gut zugänglich, auch für Reisende, die nur einen kurzen Stadtspaziergang in Wasserburg einplanen. Weil die Frauenkirche zugleich eine aktive Kirche ist, lohnt es sich dennoch, den aktuellen Kirchenanzeiger der Stadtkirche im Blick zu behalten. So bleibt der Besuch flexibel und respektvoll gegenüber liturgischen Abläufen. Diese Mischung aus freiem Zugang und gelebter Nutzung ist für viele historische Kirchen typisch, in Wasserburg aber besonders angenehm, weil die Altstadtbesichtigung und ein stiller Kirchenbesuch sich sehr gut miteinander verbinden lassen. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/cont/108586))
Auch der Gottesdienstbetrieb zeigt, dass die Frauenkirche nicht nur Denkmal, sondern weiterhin Gemeindekirche ist. Auf der aktuellen Gottesdienstseite der Stadtkirche werden regelmäßige Feiern in der Frauenkirche aufgeführt; dazu gehören unter anderem Samstagsgottesdienste mit Rosenkranzandacht, Vorabendmesse und portugiesischer Messe. Die Seite weist zugleich darauf hin, dass Änderungen vorbehalten sind und der aktuelle Kirchenanzeiger maßgeblich bleibt. Für Besucher ist das hilfreich, wenn sie einen stillen Kirchenbesuch mit einer Teilnahme an einem Gottesdienst verbinden möchten. Wer also aus religiösem Interesse kommt, findet hier nicht nur eine schöne Hülle, sondern eine Kirche mit echtem Gemeindeleben. Genau das unterscheidet die Frauenkirche von vielen rein touristischen Denkmälern: Sie ist ein geschichtliches Monument, aber eben auch ein lebendiger Ort des Glaubens, der seine Tradition bis heute fortführt. ([www2.erzbistum-muenchen.de](https://www2.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/Stadtkirche-Wasserburg/Gottesdienste))
Anfahrt und Parken rund um den Marienplatz
Die Lage der Frauenkirche in Wasserburg ist für Besucher sehr attraktiv, aber wegen der historischen Altstadt auch logistisch wichtig. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für die Altstadt die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten an den Zufahrten. Genannt werden insbesondere das Parkhaus Kellerstraße, das Parkhaus Überfuhrstraße, der Parkplatz Unter der Rampe und der Parkplatz Am Gries. Für Ortsfremde ist das sinnvoll, weil die Altstadt mit ihren engen Straßen und Gassen nicht für spontanes Parken im Vorbeifahren ausgelegt ist. Besonders praktisch ist das Parkhaus Kellerstraße mit 565 Stellplätzen und vier Stunden gebührenfreier Parkzeit. Außerdem betont die Stadt, dass jeder Punkt der Altstadt von den zentralen Parkmöglichkeiten aus in maximal 600 Metern zu Fuß erreichbar ist. Damit wird die Frauenkirche gut in einen kurzen Stadtbesuch integrierbar, ohne dass man einen langen Fußmarsch einplanen muss. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/parken?utm_source=openai))
Wer mit dem Bus kommt, profitiert ebenfalls von der Lage. Die Stadt weist für Reisebusse Parkflächen an der Landwehrstraße vor dem Parkplatz Am Gries aus, und von dort sind es nur etwa 200 Meter bis zum Marienplatz. Außerdem verweist die Stadt auf die gute Erreichbarkeit der Altstadt mit dem Stadtbus. Für Reisende bedeutet das: Ob Auto, Bus oder Bahn mit Anschluss an den Stadtbus, die Frauenkirche ist grundsätzlich gut erreichbar. Gerade bei Tagesausflügen ist das ein Pluspunkt, weil man die Altstadt nicht nur als Ziel, sondern als kompakten Rundgang erleben kann. Die Frauenkirche liegt dann nicht isoliert am Rand, sondern mitten im Weg zwischen Ankunft, Spaziergang und weiteren Sehenswürdigkeiten. Das ist einer der Gründe, warum sich ein Besuch so leicht planen lässt: Die Wege sind kurz, die Orientierung ist einfach, und die historische Innenstadt bildet für den Kirchenbesuch den passenden Rahmen. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/de/wirtschaft-verkehr/anfahrt-parken/parken-reisebusse/?utm_source=openai))
Wasserburg am Inn erleben: Altstadt, Spaziergang und Kultur
Wer die Frauenkirche besucht, sollte sie nicht als einzelnes Ziel betrachten, sondern als Teil eines größeren Stadterlebnisses. Die Stadt Wasserburg empfiehlt für einen Tagesbesuch ausdrücklich mehrere Stationen: Schöne Aussicht, Innbrücke, Frauenkirche am Marienplatz, Rathaus mit Rathaussälen, Kernhaus und anschließend St. Jakob mit der Zürnkanzel. Genau diese Reihenfolge zeigt, wie gut die Frauenkirche in das kulturelle Profil der Stadt passt. Sie ist nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Fixpunkt im historischen Stadtkern. Wer fotografieren möchte, kann den Besuch deshalb mit mehreren Perspektiven verbinden: Blick auf den Turm, Blick durch die Gassen, Blick aus der Nähe des Marienplatzes und Blick im Ensemble mit Rathaus und Altstadtfassaden. So entsteht ein sehr vollständiger Eindruck von Wasserburg als kompakter, fast inselartiger Stadt mit starkem Charakter. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Auch im weiteren Umfeld lohnt sich der Besuch. Die Stadt verweist in ihrem Tagesvorschlag auf den Skulpturenweg entlang des Innufers, auf das Museum Wasserburg in der Herrengasse und auf die vielen kleinen Geschäfte und Cafés in der Altstadt. Dadurch wird aus dem Kirchenbesuch schnell ein halber oder ganzer Stadtspaziergang. Die Frauenkirche ist in diesem Zusammenhang ein idealer Start- oder Endpunkt, weil sie zentral liegt und gleichzeitig Ruhe ausstrahlt. Wer Kultur, Architektur, Religion und Stadtgeschichte verbinden möchte, bekommt in Wasserburg am Inn einen besonders dichten Eindruck. Genau deshalb sind Suchanfragen nach Fotos, Geschichte, Öffnungszeiten, Gottesdiensten, Anfahrt und Parken so naheliegend: Diese Kirche ist nicht nur schön, sondern auch ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Entdeckung der ganzen Altstadt. Wer sie besucht, nimmt mehr mit als einen Foto-Moment; er erlebt ein Stück Wasserburger Identität, das bis heute sichtbar und erlebbar geblieben ist. ([wasserburg.de](https://www.wasserburg.de/ein-tag-in-wasserburg))
Quellen:
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
david antoun
8. Februar 2026
Mittelalterliche Kirche aus dem 14. Jahrhundert, später im Barock- und Neugotikstil modernisiert. Der Turm ist ein Wahrzeichen der Stadt.
Andreas
7. September 2023
Eine bemerkenswerte gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert mit reichhaltiger Innenausstattung. Die gewölbte Decke ist mit bunten Wandmalereien dekoriert und in ausgezeichnetem Zustand.
Dieter Achatz
18. August 2022
Jeden Mittwoch, Frauenkirche (Kirche Unserer Lieben Frau), Wasserburg am Inn 8:30 Eucharistische Anbetung 9:00 Heilige Messe 18:00 Deutschland betet den Rosenkranz Jeder, der Gottes Gnade spüren und erleben möchte, ist herzlich eingeladen, selbst zu kommen und zu sehen. Wasserburg ist einen Tagesausflug wert 😉👍
Hippek der Grosse
30. September 2019
Wunderbare Kirche, sehr schön und interessant. Außergewöhnliche, reiche Ausstattung, schöne Altäre, Gemälde... sehr gut gepflegt, überall Ordnung und Sauberkeit, ausgezeichnete Zustand... Mir hat alles gefallen, ich bin begeistert und empfehle es natürlich, auf jeden Fall einen Besuch wert. Eine starke fünf Sterne von mir ⭐⭐⭐⭐⭐
Sarex Kenan
9. Juni 2025
Eine sehr schöne Kirche, innen und außen, gut gepflegt, sauber und stilvoll, sehr angenehme Atmosphäre, sehr zu empfehlen.
