
Aschau im Chiemgau
Kirchpl. 2, 83229 Aschau im Chiemgau, Deutschland
Kath. Pfarramt Aschau | Pfarrkirche & Gottesdienste
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn liegt am Kirchplatz 2 im Zentrum von Aschau im Chiemgau und ist weit mehr als eine Anlaufstelle für organisatorische Fragen. Hier verbinden sich Pfarrbüro, Gottesdienstgemeinde, sakrale Kunst, regionale Geschichte und gelebtes kirchliches Leben zu einem besonderen Ort im Chiemgau. Die Pfarrkirche trägt das Patrozinium Darstellung des Herrn, das alljährlich an Lichtmess am 2. Februar gefeiert wird. In der örtlichen Tradition ist die Kirche auch als Mariä-Lichtmess-Kirche bekannt.
Besucherinnen und Besucher finden in Aschau ein Gotteshaus mit einer langen Geschichte, einer eindrucksvollen Rokoko-Ausstattung und einer besonderen Verbindung zur Kulturgeschichte des Prientals. Das von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffene Deckengemälde, kunstvolle Stuckarbeiten, die historische Kanzel und die verschiedenen Bauphasen prägen den Innenraum. Eine außergewöhnliche Besonderheit ist außerdem das Aschauer Heilige Grab, ein barocker Kulissenaufbau, der in der Pfarrkirche wieder öffentlich zugänglich gemacht wurde und vor allem in der Fasten- und Osterzeit große Aufmerksamkeit erhält.
Das Pfarramt gehört zum Pfarrverband Oberes Priental und liegt im Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Neben Gottesdiensten und Sakramenten gehören Seelsorge, ehrenamtliches Engagement, Gruppenangebote, kirchliche Feiern und Informationen für die Bevölkerung zu den Aufgaben der Gemeinde. Wer die Adresse, Öffnungszeiten, Gottesdienstzeiten oder Hinweise zur Besichtigung sucht, findet hier die wichtigsten Orientierungspunkte.
Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn Aschau im Chiemgau: Adresse, Kontakt und Pfarrbüro
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn befindet sich am Kirchplatz 2 in 83229 Aschau im Chiemgau. Die zentrale Lage macht das Pfarramt zu einem gut auffindbaren Bezugspunkt im Ortskern. Die offizielle Kontakttelefonnummer lautet 08052 4428. Für schriftliche Anliegen wird die E-Mail-Adresse Darstellung-des-Herrn.Aschau@ebmuc.de angegeben. Die Gemeinde ist dem Pfarrverband Oberes Priental zugeordnet, der mehrere katholische Gemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Region miteinander verbindet.
Das Pfarrbüro ist die erste Adresse für viele praktische und seelsorgerische Anliegen. Dazu gehören beispielsweise Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Erstkommunion, Firmung, Gottesdiensten, Bescheinigungen und kirchlichen Veranstaltungen. Auch Besuchergruppen, die die Kirche oder das Heilige Grab besichtigen möchten, sollten sich bei besonderen Wünschen vorab an das Pfarrbüro wenden. Das gilt besonders dann, wenn eine Führung geplant ist oder ein Besuch mit einer größeren Gruppe stattfindet.
Als reguläre Bürozeiten werden Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 10:00 Uhr genannt. Außerhalb dieser Zeiten kann das Büro geschlossen sein, während die Kirche unabhängig davon zu den angegebenen Besichtigungszeiten geöffnet sein kann. Für dringende seelsorgerische Notfälle verweist die Pfarrei auf eine telefonische Kontaktaufnahme. Da Bürozeiten, Ansprechpartner und organisatorische Abläufe sich ändern können, ist es sinnvoll, vor einem wichtigen Termin die aktuellen Angaben auf der Website des Pfarrverbands zu prüfen.
Die Pfarrei versteht sich nicht nur als Verwaltungsstelle, sondern als Mittelpunkt des Gemeindelebens. Im offiziellen Überblick wird betont, dass Gottesdienste und Sakramente das Zentrum bilden. Gleichzeitig lebt die Gemeinde durch ehrenamtlich engagierte Menschen, kirchliche Gruppierungen und Vereine. Der Pfarrbrief Oberes Priental informiert über das Gemeindeleben und wird nach Angaben der Pfarrei an die Haushalte verteilt. In der Pfarrkirche liegen außerdem ein Kirchenführer und die jeweilige Wocheninformation aus. Damit erhalten Gäste und Einheimische Informationen über die Geschichte des Gotteshauses, aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen.
Gottesdienste in Aschau: Pfarrkirche, Wochenordnung und kirchliches Leben
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist der zentrale Gottesdienstort der katholischen Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau. In der veröffentlichten allgemeinen Gottesdienstordnung werden regelmäßige Termine für verschiedene Wochentage genannt. Am Dienstag findet eine Heilige Messe um 19:00 Uhr statt, am Mittwoch um 8:30 Uhr. Für Freitag ist eine Heilige Messe um 17:00 Uhr angegeben. Am Samstag wird eine Vorabendmesse gefeiert; in der veröffentlichten Ordnung wird für die Winterzeit eine frühere Uhrzeit genannt. Der Sonntag beginnt mit dem Pfarrgottesdienst um 10:00 Uhr.
Diese Zeiten dienen als Orientierung und ersetzen nicht die aktuelle Wocheninformation. Feiertage, Ferienzeiten, besondere kirchliche Anlässe, Beerdigungen, Hochzeiten, Erstkommunionen oder regionale Veranstaltungen können Änderungen mit sich bringen. Wer gezielt einen Gottesdienst besuchen möchte, sollte deshalb kurz vor dem Termin die aktuelle Gottesdienstordnung des Pfarrverbands prüfen oder direkt beim Pfarrbüro nachfragen. Das ist besonders wichtig bei Vorabendmessen, Kapellengottesdiensten und Gottesdiensten an kirchlichen Feiertagen.
Zum religiösen Leben der Gemeinde gehören nicht nur die regelmäßigen Messen in der Pfarrkirche. In den umliegenden Kapellen finden ebenfalls Gottesdienste statt. Von April bis Oktober wird beispielsweise eine Heilige Messe am Freitag um 17:00 Uhr in wechselnden Kapellen genannt. Dabei werden unter anderem die Kreuzkapelle, die Höhenbergkirche, die Rastkapelle in Hohenaschau und die Abendmahlkapelle oberhalb von Bucha berücksichtigt. Die genaue Zuordnung richtet sich nach der jeweiligen Monatswoche und sollte vor dem Besuch überprüft werden.
Auch die Seelsorge in besonderen Lebenssituationen gehört zum Aufgabenfeld des Pfarramts. Die Pfarrei informiert über kirchliche Trauungen, Besuche von Seelsorgern im Krankenhaus und Unterstützung für Angehörige. Wer einen seelsorgerischen Besuch in einer Klinik wünscht, soll sich nach den offiziellen Hinweisen telefonisch beim Pfarrbüro melden. Darüber hinaus gibt es Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, darunter Seniorennachmittage, die laut Pfarrei jeden dritten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr im Pfarrheim Aschau stattfinden. Auch hier können aktuelle Änderungen auftreten.
Ein wichtiges Merkmal der Gemeinde ist die Verbindung aus Liturgie und Beteiligung. Ehrenamtliche übernehmen Aufgaben in der Vorbereitung, Gestaltung und Begleitung des kirchlichen Lebens. Der Pfarrgemeinderat berät über Themen der Gemeinde; seine Sitzungen werden auf den offiziellen Seiten als grundsätzlich öffentlich beschrieben. Dadurch bleibt die Pfarrei für Menschen aus Aschau, den Ortsteilen und dem weiteren Pfarrsprengel ansprechbar.
Pfarrkirche Aschau Geschichte und Architektur: Von der mittelalterlichen Kirche zum Rokoko-Gotteshaus
Die Geschichte der Pfarrkirche Darstellung des Herrn reicht nach touristischen und kirchlichen Informationen bis in das Mittelalter zurück. Eine erste Erwähnung der Kirche wird gegen Ende des 12. Jahrhunderts angesetzt. Die Pfarrei Aschau selbst wurde im Jahr 1680 errichtet und war zuvor eine Filiale von Prien. Der frühere Pfarrname war Niederaschau. Diese Entwicklung zeigt, wie eng die Kirche mit der Siedlungs- und Regionalgeschichte des Prientals verbunden ist.
Das heutige Erscheinungsbild entstand nicht in nur einer Bauphase. Die Kirche vereint ältere Bauteile mit späteren Veränderungen und Erweiterungen. Besonders prägend ist die barocke und rokokoartige Ausstattung des Kirchenraums. Das Deckengemälde wurde von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffen. Die Ausmalung trägt wesentlich dazu bei, dass die Pfarrkirche nicht nur als Gottesdienstort, sondern auch als kunsthistorisch interessanter Sakralraum wahrgenommen wird.
Zu den sichtbaren Besonderheiten gehören die Stuckornamente in den drei Kirchenschiffen. Sie verleihen dem Innenraum eine festliche, plastische Wirkung und rahmen die architektonischen sowie bildlichen Elemente. Auch die Kanzel gilt als wichtiges Relikt der barocken Ausstattung. Gemeinsam mit dem Deckengemälde, den Altären und den übrigen Ausstattungsstücken vermittelt sie einen Eindruck von der religiösen Kunstauffassung des 18. Jahrhunderts. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Details in Ruhe zu betrachten.
Der Ostteil des Gotteshauses weist außerdem jüngere Baugeschichte auf. Chor, Altarraum mit Umgang, Vorchor und Sakristei wurden im neubarocken Stil errichtet. Der Chor entstand nach Angaben der Gemeinde 1904 nach Plänen des Münchner Architekten Max Ostenrieder. Im Jahr 1929 wurde der Chorinnenraum nach einem Entwurf von Professor Richard Berndl aus München umgestaltet und modernisiert. Dadurch ist die Kirche ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein historischer Sakralbau über Jahrhunderte hinweg angepasst wurde, ohne seine zentrale religiöse Funktion zu verlieren.
Das Patrozinium Darstellung des Herrn wird am 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn beziehungsweise Lichtmess, gefeiert. Dieses Patrozinium ist vergleichsweise selten und verleiht der Pfarrkirche ein charakteristisches Profil. In Aschau verbindet sich der liturgische Festtag mit regionaler Tradition und dem Namen des Gotteshauses. Wer sich näher mit der Geschichte beschäftigt, findet in der Kirche einen Kirchenführer sowie Informationen der Pfarrei. Die Kirche ist deshalb sowohl für Gläubige als auch für kulturinteressierte Gäste interessant.
Aschauer Heiliges Grab: Barocke Besonderheit in der Pfarrkirche
Das Aschauer Heilige Grab gehört zu den herausragenden Besonderheiten der Pfarrkirche Darstellung des Herrn. Es handelt sich um einen groß dimensionierten barocken Kulissenaufbau, der die Passions- und Auferstehungsgeschichte in einer eindrucksvollen szenischen Form vermittelt. Ein erster Hinweis auf ein Heiliges Grab in Aschau ist für das Jahr 1618 überliefert. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage ergänzt, erneuert und vergrößert. Ende des 18. Jahrhunderts entstand wahrscheinlich unter Verwendung älterer Teile ein neuer Aufbau.
Das Heilige Grab war lange Zeit kaum öffentlich präsent. Nach Angaben der regionalen Informationen schien die Tradition seit der Mitte der 1950er Jahre in Vergessenheit geraten zu sein. Der Kulissenaufbau lagerte über Jahrzehnte auf dem Dachboden der Kirche. Erst später wurde die Bedeutung dieses besonderen Kunstwerks wieder stärker wahrgenommen. Seit 2019 ist das Aschauer Heilige Grab in bestimmten Zeiträumen wieder öffentlich zu sehen. Damit wurde eine regionale Tradition neu belebt und zugleich ein bedeutendes Zeugnis religiöser Volkskunst zugänglich gemacht.
Die Wirkung des Heiligen Grabes entsteht durch das Zusammenspiel aus bemalten Kulissen, räumlicher Tiefe, religiöser Symbolik und der Architektur des abgedunkelten Kirchenraums. Historisch wurde der Aufbau während der Kartage präsentiert. Die Auferstehungsfeier konnte dabei als szenisches Ereignis erlebt werden. Das Heilige Grab ist deshalb nicht nur ein einzelnes Ausstattungsstück, sondern Teil einer lebendigen liturgischen und kulturellen Inszenierung, die in der Region lange bekannt war.
Die Gemeinde Aschau informiert über Öffnungszeiten und mögliche Besichtigungen. Für die Pfarrkirche werden täglich 8:30 bis 19:00 Uhr genannt, in der Sommerzeit auch längere Öffnungszeiten. Eine Besichtigung des Heiligen Grabes ist jedoch nicht jederzeit garantiert. Während Gottesdiensten, Beerdigungen, geschlossenen Gruppenführungen und Konzerten kann der Zugang eingeschränkt oder ausgeschlossen sein. Auch Proben vor Konzerten können die Besichtigung beeinträchtigen. Gruppen ohne gebuchte Führung sollen sich nach den örtlichen Hinweisen mit dem Pfarrbüro abstimmen.
Wer das Heilige Grab besucht, sollte den sakralen Charakter des Ortes berücksichtigen. Die Kirche ist ein Gotteshaus und kein gewöhnlicher Ausstellungsraum. Ruhe, angemessene Kleidung und Rücksicht auf Betende gehören zu einem respektvollen Besuch. Fotografieren oder längere Aufenthalte können bei Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Handlungen nicht möglich sein. Die genauen Besichtigungszeiträume und begleitenden Veranstaltungen können saisonal wechseln. Besonders rund um die Fastenzeit, die Kartage und Ostern empfiehlt sich eine aktuelle Anfrage beim Pfarramt oder bei der Tourist-Information Aschau.
Kirche Aschau Besichtigung, Öffnungszeiten und praktische Hinweise
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist im Ortskern von Aschau im Chiemgau am Kirchplatz zu finden. Die offizielle Gemeindeinformation nennt eine tägliche Öffnung von 8:30 bis 19:00 Uhr, in der Sommerzeit auch länger. Andere regionale Übersichten führen saisonale Öffnungszeiten auf. Da diese Angaben voneinander abweichen können und einzelne Zeiten von Gottesdiensten oder Veranstaltungen beeinflusst werden, sollten Besucher den aktuellen Stand vor der Anreise kontrollieren.
Eine Besichtigung ist grundsätzlich in stillen Zeiten möglich. Der Kirchenraum lädt dazu ein, die Architektur, die Stuckdekoration, das Deckengemälde und die Kanzel aufmerksam zu betrachten. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann den in der Kirche ausliegenden Kirchenführer nutzen. Für eine einfache individuelle Besichtigung ist in der Regel keine Anmeldung erforderlich, sofern keine besondere Veranstaltung stattfindet. Bei Reisegruppen, Schulklassen, kunsthistorischen Rundgängen oder geplanten Führungen ist eine vorherige Abstimmung jedoch sinnvoll.
Die Adresse Kirchplatz 2 ist zugleich die Adresse des Pfarrbüros. Für Besucher ist es wichtig, zwischen dem Pfarramt und der Pfarrkirche zu unterscheiden: Das Pfarrbüro hat eigene Bürozeiten, während die Kirche nach den veröffentlichten Angaben länger zugänglich sein kann. Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienstterminen oder Gruppenbesuchen sollten während der Bürozeiten telefonisch oder per E-Mail gestellt werden.
Ein offizieller detaillierter Sitzplan ist für die Pfarrkirche nicht veröffentlicht. Auch eine verbindliche Kapazitätsangabe ist auf den öffentlich zugänglichen Seiten nicht ausgewiesen. Bei einer normalen Besichtigung spielt das keine Rolle; für größere Gruppen, Konzerte oder besondere kirchliche Feiern kann die Besucherzahl jedoch organisatorisch relevant sein. Veranstalter und Gruppenleitungen sollten daher direkt beim Pfarramt nachfragen. So lassen sich Fragen zu Zugang, Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Fotografie, Führungen und zeitlicher Abstimmung zuverlässig klären.
Auch für die Anfahrt empfiehlt sich eine individuelle Planung. Die Kirche liegt zentral in Aschau und ist über den Kirchplatz erreichbar. Öffentliche Verzeichnisse bieten Hinweise auf nahegelegene Haltestellen und eine Routenplanung. Verbindliche Angaben zu einem eigenen Kirchenparkplatz, reservierten Stellplätzen oder einer Parkgarage werden auf den offiziellen Pfarrseiten nicht hervorgehoben. Besucher sollten deshalb die örtliche Beschilderung beachten und bei größeren Veranstaltungen ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für aktuelle Informationen zu Parkmöglichkeiten kann außerdem die Tourist-Information Aschau kontaktiert werden.
Die Pfarrkirche lässt sich gut mit einem Aufenthalt im Ortszentrum und einem Spaziergang durch Aschau verbinden. Das Gemeindegebiet liegt am Fuß der Kampenwand und im Umfeld des Prientals. Von der Kirche aus führen außerdem Kapellenrundwege in die Umgebung. Dadurch eignet sich der Besuch sowohl als ruhiger kultureller Zwischenhalt als auch als Ausgangspunkt für eine weiterführende Entdeckung der kirchlichen und landschaftlichen Besonderheiten des Chiemgaus.
Pfarrverband Oberes Priental, Dekanat Chiemsee und regionale Bedeutung
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn ist Teil des Pfarrverbands Oberes Priental. Die Pfarrgemeinde Aschau umfasst neben dem Kernort auch mehrere Ortsteile, Weiler und Einöden. Im offiziellen Überblick wird das Gebiet als weitläufiger Pfarrsprengel beschrieben, der sich von Höhenberg im Norden bis in Richtung Grattenbach im Süden und von der Hochries bis zur Kampenwand erstreckt. Diese geografische Ausdehnung macht deutlich, dass das Pfarramt nicht nur für die unmittelbare Nachbarschaft am Kirchplatz von Bedeutung ist.
Kirchlich gehört die Pfarrei zum Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Das Dekanat bildet einen organisatorischen Rahmen für mehrere katholische Gemeinden. Für Besucher bedeutet diese Einordnung, dass Informationen zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und pastoralen Angeboten häufig über den Pfarrverband und das Erzbistum bereitgestellt werden. Wer nach dem Begriff kath. Pfarramt Dekanat sucht, findet die Aschauer Gemeinde daher im größeren Zusammenhang der kirchlichen Strukturen des Chiemgaus.
Die Pfarrei verbindet traditionelle Formen mit einem aktiven Gemeindeleben. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten gibt es Angebote für Senioren, Informationen für Familien, kirchliche Feste, Sakramente und ehrenamtliche Tätigkeiten. Der Pfarrgemeinderat unterstützt die Entwicklung des Gemeindelebens und bietet eine Möglichkeit, Anliegen aus der Bevölkerung einzubringen. Auch die öffentliche Darstellung von Sitzungen unterstreicht den Anspruch, kirchliche Arbeit transparent und gemeinschaftlich zu gestalten.
Die Pfarrkirche selbst ist ein sichtbarer Mittelpunkt dieser Gemeinschaft. Ihr Patrozinium, die geschichtliche Entwicklung, die Rokoko-Ausstattung und das Heilige Grab geben der Pfarrei ein unverwechselbares kulturelles Profil. Gleichzeitig bleibt der sakrale Zweck entscheidend: Die Kirche ist Ort des Gebets, der Eucharistie, der Taufe, der Trauung, des Abschieds und der persönlichen Einkehr. Die Verbindung von Kunstgeschichte und gelebtem Glauben macht den Besuch besonders.
Für Reisende im Chiemgau bietet die Kirche einen Zugang zu einer regionalen Geschichte, die über einzelne Sehenswürdigkeiten hinausgeht. Aschau liegt zwischen München und Salzburg, in der Nähe des Chiemsees und am Fuß der Kampenwand. Die Landschaft, die Kapellen, das Schloss Hohenaschau und die Pfarrkirche stehen in einem engen kulturellen Zusammenhang. Wer sich für Architektur, religiöse Volkskunst oder lokale Geschichte interessiert, kann den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen im Ort und in der Umgebung verbinden.
Quellen:
- Katholische Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau – Erzbistum München und Freising
- Aktuelle Gottesdienste und Informationen der Pfarrei Aschau
- Unsere Pfarrei im Überblick – Pfarrverband Oberes Priental
- Katholische Kirche Aschau im Chiemgau – Gemeinde Aschau
- Das Aschauer Heilige Grab – Gemeinde Aschau im Chiemgau
- Pfarrkirche Darstellung des Herrn – Chiemsee-Alpenland Tourismus
- Kapellenweg-Führer Aschau – Erzbistum München und Freising
Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Kath. Pfarramt Aschau | Pfarrkirche & Gottesdienste
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn liegt am Kirchplatz 2 im Zentrum von Aschau im Chiemgau und ist weit mehr als eine Anlaufstelle für organisatorische Fragen. Hier verbinden sich Pfarrbüro, Gottesdienstgemeinde, sakrale Kunst, regionale Geschichte und gelebtes kirchliches Leben zu einem besonderen Ort im Chiemgau. Die Pfarrkirche trägt das Patrozinium Darstellung des Herrn, das alljährlich an Lichtmess am 2. Februar gefeiert wird. In der örtlichen Tradition ist die Kirche auch als Mariä-Lichtmess-Kirche bekannt.
Besucherinnen und Besucher finden in Aschau ein Gotteshaus mit einer langen Geschichte, einer eindrucksvollen Rokoko-Ausstattung und einer besonderen Verbindung zur Kulturgeschichte des Prientals. Das von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffene Deckengemälde, kunstvolle Stuckarbeiten, die historische Kanzel und die verschiedenen Bauphasen prägen den Innenraum. Eine außergewöhnliche Besonderheit ist außerdem das Aschauer Heilige Grab, ein barocker Kulissenaufbau, der in der Pfarrkirche wieder öffentlich zugänglich gemacht wurde und vor allem in der Fasten- und Osterzeit große Aufmerksamkeit erhält.
Das Pfarramt gehört zum Pfarrverband Oberes Priental und liegt im Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Neben Gottesdiensten und Sakramenten gehören Seelsorge, ehrenamtliches Engagement, Gruppenangebote, kirchliche Feiern und Informationen für die Bevölkerung zu den Aufgaben der Gemeinde. Wer die Adresse, Öffnungszeiten, Gottesdienstzeiten oder Hinweise zur Besichtigung sucht, findet hier die wichtigsten Orientierungspunkte.
Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn Aschau im Chiemgau: Adresse, Kontakt und Pfarrbüro
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn befindet sich am Kirchplatz 2 in 83229 Aschau im Chiemgau. Die zentrale Lage macht das Pfarramt zu einem gut auffindbaren Bezugspunkt im Ortskern. Die offizielle Kontakttelefonnummer lautet 08052 4428. Für schriftliche Anliegen wird die E-Mail-Adresse Darstellung-des-Herrn.Aschau@ebmuc.de angegeben. Die Gemeinde ist dem Pfarrverband Oberes Priental zugeordnet, der mehrere katholische Gemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Region miteinander verbindet.
Das Pfarrbüro ist die erste Adresse für viele praktische und seelsorgerische Anliegen. Dazu gehören beispielsweise Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Erstkommunion, Firmung, Gottesdiensten, Bescheinigungen und kirchlichen Veranstaltungen. Auch Besuchergruppen, die die Kirche oder das Heilige Grab besichtigen möchten, sollten sich bei besonderen Wünschen vorab an das Pfarrbüro wenden. Das gilt besonders dann, wenn eine Führung geplant ist oder ein Besuch mit einer größeren Gruppe stattfindet.
Als reguläre Bürozeiten werden Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 10:00 Uhr genannt. Außerhalb dieser Zeiten kann das Büro geschlossen sein, während die Kirche unabhängig davon zu den angegebenen Besichtigungszeiten geöffnet sein kann. Für dringende seelsorgerische Notfälle verweist die Pfarrei auf eine telefonische Kontaktaufnahme. Da Bürozeiten, Ansprechpartner und organisatorische Abläufe sich ändern können, ist es sinnvoll, vor einem wichtigen Termin die aktuellen Angaben auf der Website des Pfarrverbands zu prüfen.
Die Pfarrei versteht sich nicht nur als Verwaltungsstelle, sondern als Mittelpunkt des Gemeindelebens. Im offiziellen Überblick wird betont, dass Gottesdienste und Sakramente das Zentrum bilden. Gleichzeitig lebt die Gemeinde durch ehrenamtlich engagierte Menschen, kirchliche Gruppierungen und Vereine. Der Pfarrbrief Oberes Priental informiert über das Gemeindeleben und wird nach Angaben der Pfarrei an die Haushalte verteilt. In der Pfarrkirche liegen außerdem ein Kirchenführer und die jeweilige Wocheninformation aus. Damit erhalten Gäste und Einheimische Informationen über die Geschichte des Gotteshauses, aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen.
Gottesdienste in Aschau: Pfarrkirche, Wochenordnung und kirchliches Leben
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist der zentrale Gottesdienstort der katholischen Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau. In der veröffentlichten allgemeinen Gottesdienstordnung werden regelmäßige Termine für verschiedene Wochentage genannt. Am Dienstag findet eine Heilige Messe um 19:00 Uhr statt, am Mittwoch um 8:30 Uhr. Für Freitag ist eine Heilige Messe um 17:00 Uhr angegeben. Am Samstag wird eine Vorabendmesse gefeiert; in der veröffentlichten Ordnung wird für die Winterzeit eine frühere Uhrzeit genannt. Der Sonntag beginnt mit dem Pfarrgottesdienst um 10:00 Uhr.
Diese Zeiten dienen als Orientierung und ersetzen nicht die aktuelle Wocheninformation. Feiertage, Ferienzeiten, besondere kirchliche Anlässe, Beerdigungen, Hochzeiten, Erstkommunionen oder regionale Veranstaltungen können Änderungen mit sich bringen. Wer gezielt einen Gottesdienst besuchen möchte, sollte deshalb kurz vor dem Termin die aktuelle Gottesdienstordnung des Pfarrverbands prüfen oder direkt beim Pfarrbüro nachfragen. Das ist besonders wichtig bei Vorabendmessen, Kapellengottesdiensten und Gottesdiensten an kirchlichen Feiertagen.
Zum religiösen Leben der Gemeinde gehören nicht nur die regelmäßigen Messen in der Pfarrkirche. In den umliegenden Kapellen finden ebenfalls Gottesdienste statt. Von April bis Oktober wird beispielsweise eine Heilige Messe am Freitag um 17:00 Uhr in wechselnden Kapellen genannt. Dabei werden unter anderem die Kreuzkapelle, die Höhenbergkirche, die Rastkapelle in Hohenaschau und die Abendmahlkapelle oberhalb von Bucha berücksichtigt. Die genaue Zuordnung richtet sich nach der jeweiligen Monatswoche und sollte vor dem Besuch überprüft werden.
Auch die Seelsorge in besonderen Lebenssituationen gehört zum Aufgabenfeld des Pfarramts. Die Pfarrei informiert über kirchliche Trauungen, Besuche von Seelsorgern im Krankenhaus und Unterstützung für Angehörige. Wer einen seelsorgerischen Besuch in einer Klinik wünscht, soll sich nach den offiziellen Hinweisen telefonisch beim Pfarrbüro melden. Darüber hinaus gibt es Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, darunter Seniorennachmittage, die laut Pfarrei jeden dritten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr im Pfarrheim Aschau stattfinden. Auch hier können aktuelle Änderungen auftreten.
Ein wichtiges Merkmal der Gemeinde ist die Verbindung aus Liturgie und Beteiligung. Ehrenamtliche übernehmen Aufgaben in der Vorbereitung, Gestaltung und Begleitung des kirchlichen Lebens. Der Pfarrgemeinderat berät über Themen der Gemeinde; seine Sitzungen werden auf den offiziellen Seiten als grundsätzlich öffentlich beschrieben. Dadurch bleibt die Pfarrei für Menschen aus Aschau, den Ortsteilen und dem weiteren Pfarrsprengel ansprechbar.
Pfarrkirche Aschau Geschichte und Architektur: Von der mittelalterlichen Kirche zum Rokoko-Gotteshaus
Die Geschichte der Pfarrkirche Darstellung des Herrn reicht nach touristischen und kirchlichen Informationen bis in das Mittelalter zurück. Eine erste Erwähnung der Kirche wird gegen Ende des 12. Jahrhunderts angesetzt. Die Pfarrei Aschau selbst wurde im Jahr 1680 errichtet und war zuvor eine Filiale von Prien. Der frühere Pfarrname war Niederaschau. Diese Entwicklung zeigt, wie eng die Kirche mit der Siedlungs- und Regionalgeschichte des Prientals verbunden ist.
Das heutige Erscheinungsbild entstand nicht in nur einer Bauphase. Die Kirche vereint ältere Bauteile mit späteren Veränderungen und Erweiterungen. Besonders prägend ist die barocke und rokokoartige Ausstattung des Kirchenraums. Das Deckengemälde wurde von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffen. Die Ausmalung trägt wesentlich dazu bei, dass die Pfarrkirche nicht nur als Gottesdienstort, sondern auch als kunsthistorisch interessanter Sakralraum wahrgenommen wird.
Zu den sichtbaren Besonderheiten gehören die Stuckornamente in den drei Kirchenschiffen. Sie verleihen dem Innenraum eine festliche, plastische Wirkung und rahmen die architektonischen sowie bildlichen Elemente. Auch die Kanzel gilt als wichtiges Relikt der barocken Ausstattung. Gemeinsam mit dem Deckengemälde, den Altären und den übrigen Ausstattungsstücken vermittelt sie einen Eindruck von der religiösen Kunstauffassung des 18. Jahrhunderts. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Details in Ruhe zu betrachten.
Der Ostteil des Gotteshauses weist außerdem jüngere Baugeschichte auf. Chor, Altarraum mit Umgang, Vorchor und Sakristei wurden im neubarocken Stil errichtet. Der Chor entstand nach Angaben der Gemeinde 1904 nach Plänen des Münchner Architekten Max Ostenrieder. Im Jahr 1929 wurde der Chorinnenraum nach einem Entwurf von Professor Richard Berndl aus München umgestaltet und modernisiert. Dadurch ist die Kirche ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein historischer Sakralbau über Jahrhunderte hinweg angepasst wurde, ohne seine zentrale religiöse Funktion zu verlieren.
Das Patrozinium Darstellung des Herrn wird am 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn beziehungsweise Lichtmess, gefeiert. Dieses Patrozinium ist vergleichsweise selten und verleiht der Pfarrkirche ein charakteristisches Profil. In Aschau verbindet sich der liturgische Festtag mit regionaler Tradition und dem Namen des Gotteshauses. Wer sich näher mit der Geschichte beschäftigt, findet in der Kirche einen Kirchenführer sowie Informationen der Pfarrei. Die Kirche ist deshalb sowohl für Gläubige als auch für kulturinteressierte Gäste interessant.
Aschauer Heiliges Grab: Barocke Besonderheit in der Pfarrkirche
Das Aschauer Heilige Grab gehört zu den herausragenden Besonderheiten der Pfarrkirche Darstellung des Herrn. Es handelt sich um einen groß dimensionierten barocken Kulissenaufbau, der die Passions- und Auferstehungsgeschichte in einer eindrucksvollen szenischen Form vermittelt. Ein erster Hinweis auf ein Heiliges Grab in Aschau ist für das Jahr 1618 überliefert. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage ergänzt, erneuert und vergrößert. Ende des 18. Jahrhunderts entstand wahrscheinlich unter Verwendung älterer Teile ein neuer Aufbau.
Das Heilige Grab war lange Zeit kaum öffentlich präsent. Nach Angaben der regionalen Informationen schien die Tradition seit der Mitte der 1950er Jahre in Vergessenheit geraten zu sein. Der Kulissenaufbau lagerte über Jahrzehnte auf dem Dachboden der Kirche. Erst später wurde die Bedeutung dieses besonderen Kunstwerks wieder stärker wahrgenommen. Seit 2019 ist das Aschauer Heilige Grab in bestimmten Zeiträumen wieder öffentlich zu sehen. Damit wurde eine regionale Tradition neu belebt und zugleich ein bedeutendes Zeugnis religiöser Volkskunst zugänglich gemacht.
Die Wirkung des Heiligen Grabes entsteht durch das Zusammenspiel aus bemalten Kulissen, räumlicher Tiefe, religiöser Symbolik und der Architektur des abgedunkelten Kirchenraums. Historisch wurde der Aufbau während der Kartage präsentiert. Die Auferstehungsfeier konnte dabei als szenisches Ereignis erlebt werden. Das Heilige Grab ist deshalb nicht nur ein einzelnes Ausstattungsstück, sondern Teil einer lebendigen liturgischen und kulturellen Inszenierung, die in der Region lange bekannt war.
Die Gemeinde Aschau informiert über Öffnungszeiten und mögliche Besichtigungen. Für die Pfarrkirche werden täglich 8:30 bis 19:00 Uhr genannt, in der Sommerzeit auch längere Öffnungszeiten. Eine Besichtigung des Heiligen Grabes ist jedoch nicht jederzeit garantiert. Während Gottesdiensten, Beerdigungen, geschlossenen Gruppenführungen und Konzerten kann der Zugang eingeschränkt oder ausgeschlossen sein. Auch Proben vor Konzerten können die Besichtigung beeinträchtigen. Gruppen ohne gebuchte Führung sollen sich nach den örtlichen Hinweisen mit dem Pfarrbüro abstimmen.
Wer das Heilige Grab besucht, sollte den sakralen Charakter des Ortes berücksichtigen. Die Kirche ist ein Gotteshaus und kein gewöhnlicher Ausstellungsraum. Ruhe, angemessene Kleidung und Rücksicht auf Betende gehören zu einem respektvollen Besuch. Fotografieren oder längere Aufenthalte können bei Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Handlungen nicht möglich sein. Die genauen Besichtigungszeiträume und begleitenden Veranstaltungen können saisonal wechseln. Besonders rund um die Fastenzeit, die Kartage und Ostern empfiehlt sich eine aktuelle Anfrage beim Pfarramt oder bei der Tourist-Information Aschau.
Kirche Aschau Besichtigung, Öffnungszeiten und praktische Hinweise
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist im Ortskern von Aschau im Chiemgau am Kirchplatz zu finden. Die offizielle Gemeindeinformation nennt eine tägliche Öffnung von 8:30 bis 19:00 Uhr, in der Sommerzeit auch länger. Andere regionale Übersichten führen saisonale Öffnungszeiten auf. Da diese Angaben voneinander abweichen können und einzelne Zeiten von Gottesdiensten oder Veranstaltungen beeinflusst werden, sollten Besucher den aktuellen Stand vor der Anreise kontrollieren.
Eine Besichtigung ist grundsätzlich in stillen Zeiten möglich. Der Kirchenraum lädt dazu ein, die Architektur, die Stuckdekoration, das Deckengemälde und die Kanzel aufmerksam zu betrachten. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann den in der Kirche ausliegenden Kirchenführer nutzen. Für eine einfache individuelle Besichtigung ist in der Regel keine Anmeldung erforderlich, sofern keine besondere Veranstaltung stattfindet. Bei Reisegruppen, Schulklassen, kunsthistorischen Rundgängen oder geplanten Führungen ist eine vorherige Abstimmung jedoch sinnvoll.
Die Adresse Kirchplatz 2 ist zugleich die Adresse des Pfarrbüros. Für Besucher ist es wichtig, zwischen dem Pfarramt und der Pfarrkirche zu unterscheiden: Das Pfarrbüro hat eigene Bürozeiten, während die Kirche nach den veröffentlichten Angaben länger zugänglich sein kann. Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienstterminen oder Gruppenbesuchen sollten während der Bürozeiten telefonisch oder per E-Mail gestellt werden.
Ein offizieller detaillierter Sitzplan ist für die Pfarrkirche nicht veröffentlicht. Auch eine verbindliche Kapazitätsangabe ist auf den öffentlich zugänglichen Seiten nicht ausgewiesen. Bei einer normalen Besichtigung spielt das keine Rolle; für größere Gruppen, Konzerte oder besondere kirchliche Feiern kann die Besucherzahl jedoch organisatorisch relevant sein. Veranstalter und Gruppenleitungen sollten daher direkt beim Pfarramt nachfragen. So lassen sich Fragen zu Zugang, Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Fotografie, Führungen und zeitlicher Abstimmung zuverlässig klären.
Auch für die Anfahrt empfiehlt sich eine individuelle Planung. Die Kirche liegt zentral in Aschau und ist über den Kirchplatz erreichbar. Öffentliche Verzeichnisse bieten Hinweise auf nahegelegene Haltestellen und eine Routenplanung. Verbindliche Angaben zu einem eigenen Kirchenparkplatz, reservierten Stellplätzen oder einer Parkgarage werden auf den offiziellen Pfarrseiten nicht hervorgehoben. Besucher sollten deshalb die örtliche Beschilderung beachten und bei größeren Veranstaltungen ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für aktuelle Informationen zu Parkmöglichkeiten kann außerdem die Tourist-Information Aschau kontaktiert werden.
Die Pfarrkirche lässt sich gut mit einem Aufenthalt im Ortszentrum und einem Spaziergang durch Aschau verbinden. Das Gemeindegebiet liegt am Fuß der Kampenwand und im Umfeld des Prientals. Von der Kirche aus führen außerdem Kapellenrundwege in die Umgebung. Dadurch eignet sich der Besuch sowohl als ruhiger kultureller Zwischenhalt als auch als Ausgangspunkt für eine weiterführende Entdeckung der kirchlichen und landschaftlichen Besonderheiten des Chiemgaus.
Pfarrverband Oberes Priental, Dekanat Chiemsee und regionale Bedeutung
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn ist Teil des Pfarrverbands Oberes Priental. Die Pfarrgemeinde Aschau umfasst neben dem Kernort auch mehrere Ortsteile, Weiler und Einöden. Im offiziellen Überblick wird das Gebiet als weitläufiger Pfarrsprengel beschrieben, der sich von Höhenberg im Norden bis in Richtung Grattenbach im Süden und von der Hochries bis zur Kampenwand erstreckt. Diese geografische Ausdehnung macht deutlich, dass das Pfarramt nicht nur für die unmittelbare Nachbarschaft am Kirchplatz von Bedeutung ist.
Kirchlich gehört die Pfarrei zum Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Das Dekanat bildet einen organisatorischen Rahmen für mehrere katholische Gemeinden. Für Besucher bedeutet diese Einordnung, dass Informationen zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und pastoralen Angeboten häufig über den Pfarrverband und das Erzbistum bereitgestellt werden. Wer nach dem Begriff kath. Pfarramt Dekanat sucht, findet die Aschauer Gemeinde daher im größeren Zusammenhang der kirchlichen Strukturen des Chiemgaus.
Die Pfarrei verbindet traditionelle Formen mit einem aktiven Gemeindeleben. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten gibt es Angebote für Senioren, Informationen für Familien, kirchliche Feste, Sakramente und ehrenamtliche Tätigkeiten. Der Pfarrgemeinderat unterstützt die Entwicklung des Gemeindelebens und bietet eine Möglichkeit, Anliegen aus der Bevölkerung einzubringen. Auch die öffentliche Darstellung von Sitzungen unterstreicht den Anspruch, kirchliche Arbeit transparent und gemeinschaftlich zu gestalten.
Die Pfarrkirche selbst ist ein sichtbarer Mittelpunkt dieser Gemeinschaft. Ihr Patrozinium, die geschichtliche Entwicklung, die Rokoko-Ausstattung und das Heilige Grab geben der Pfarrei ein unverwechselbares kulturelles Profil. Gleichzeitig bleibt der sakrale Zweck entscheidend: Die Kirche ist Ort des Gebets, der Eucharistie, der Taufe, der Trauung, des Abschieds und der persönlichen Einkehr. Die Verbindung von Kunstgeschichte und gelebtem Glauben macht den Besuch besonders.
Für Reisende im Chiemgau bietet die Kirche einen Zugang zu einer regionalen Geschichte, die über einzelne Sehenswürdigkeiten hinausgeht. Aschau liegt zwischen München und Salzburg, in der Nähe des Chiemsees und am Fuß der Kampenwand. Die Landschaft, die Kapellen, das Schloss Hohenaschau und die Pfarrkirche stehen in einem engen kulturellen Zusammenhang. Wer sich für Architektur, religiöse Volkskunst oder lokale Geschichte interessiert, kann den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen im Ort und in der Umgebung verbinden.
Quellen:
- Katholische Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau – Erzbistum München und Freising
- Aktuelle Gottesdienste und Informationen der Pfarrei Aschau
- Unsere Pfarrei im Überblick – Pfarrverband Oberes Priental
- Katholische Kirche Aschau im Chiemgau – Gemeinde Aschau
- Das Aschauer Heilige Grab – Gemeinde Aschau im Chiemgau
- Pfarrkirche Darstellung des Herrn – Chiemsee-Alpenland Tourismus
- Kapellenweg-Führer Aschau – Erzbistum München und Freising
Kath. Pfarramt Aschau | Pfarrkirche & Gottesdienste
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn liegt am Kirchplatz 2 im Zentrum von Aschau im Chiemgau und ist weit mehr als eine Anlaufstelle für organisatorische Fragen. Hier verbinden sich Pfarrbüro, Gottesdienstgemeinde, sakrale Kunst, regionale Geschichte und gelebtes kirchliches Leben zu einem besonderen Ort im Chiemgau. Die Pfarrkirche trägt das Patrozinium Darstellung des Herrn, das alljährlich an Lichtmess am 2. Februar gefeiert wird. In der örtlichen Tradition ist die Kirche auch als Mariä-Lichtmess-Kirche bekannt.
Besucherinnen und Besucher finden in Aschau ein Gotteshaus mit einer langen Geschichte, einer eindrucksvollen Rokoko-Ausstattung und einer besonderen Verbindung zur Kulturgeschichte des Prientals. Das von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffene Deckengemälde, kunstvolle Stuckarbeiten, die historische Kanzel und die verschiedenen Bauphasen prägen den Innenraum. Eine außergewöhnliche Besonderheit ist außerdem das Aschauer Heilige Grab, ein barocker Kulissenaufbau, der in der Pfarrkirche wieder öffentlich zugänglich gemacht wurde und vor allem in der Fasten- und Osterzeit große Aufmerksamkeit erhält.
Das Pfarramt gehört zum Pfarrverband Oberes Priental und liegt im Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Neben Gottesdiensten und Sakramenten gehören Seelsorge, ehrenamtliches Engagement, Gruppenangebote, kirchliche Feiern und Informationen für die Bevölkerung zu den Aufgaben der Gemeinde. Wer die Adresse, Öffnungszeiten, Gottesdienstzeiten oder Hinweise zur Besichtigung sucht, findet hier die wichtigsten Orientierungspunkte.
Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn Aschau im Chiemgau: Adresse, Kontakt und Pfarrbüro
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn befindet sich am Kirchplatz 2 in 83229 Aschau im Chiemgau. Die zentrale Lage macht das Pfarramt zu einem gut auffindbaren Bezugspunkt im Ortskern. Die offizielle Kontakttelefonnummer lautet 08052 4428. Für schriftliche Anliegen wird die E-Mail-Adresse Darstellung-des-Herrn.Aschau@ebmuc.de angegeben. Die Gemeinde ist dem Pfarrverband Oberes Priental zugeordnet, der mehrere katholische Gemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Region miteinander verbindet.
Das Pfarrbüro ist die erste Adresse für viele praktische und seelsorgerische Anliegen. Dazu gehören beispielsweise Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Erstkommunion, Firmung, Gottesdiensten, Bescheinigungen und kirchlichen Veranstaltungen. Auch Besuchergruppen, die die Kirche oder das Heilige Grab besichtigen möchten, sollten sich bei besonderen Wünschen vorab an das Pfarrbüro wenden. Das gilt besonders dann, wenn eine Führung geplant ist oder ein Besuch mit einer größeren Gruppe stattfindet.
Als reguläre Bürozeiten werden Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 10:00 Uhr genannt. Außerhalb dieser Zeiten kann das Büro geschlossen sein, während die Kirche unabhängig davon zu den angegebenen Besichtigungszeiten geöffnet sein kann. Für dringende seelsorgerische Notfälle verweist die Pfarrei auf eine telefonische Kontaktaufnahme. Da Bürozeiten, Ansprechpartner und organisatorische Abläufe sich ändern können, ist es sinnvoll, vor einem wichtigen Termin die aktuellen Angaben auf der Website des Pfarrverbands zu prüfen.
Die Pfarrei versteht sich nicht nur als Verwaltungsstelle, sondern als Mittelpunkt des Gemeindelebens. Im offiziellen Überblick wird betont, dass Gottesdienste und Sakramente das Zentrum bilden. Gleichzeitig lebt die Gemeinde durch ehrenamtlich engagierte Menschen, kirchliche Gruppierungen und Vereine. Der Pfarrbrief Oberes Priental informiert über das Gemeindeleben und wird nach Angaben der Pfarrei an die Haushalte verteilt. In der Pfarrkirche liegen außerdem ein Kirchenführer und die jeweilige Wocheninformation aus. Damit erhalten Gäste und Einheimische Informationen über die Geschichte des Gotteshauses, aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen.
Gottesdienste in Aschau: Pfarrkirche, Wochenordnung und kirchliches Leben
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist der zentrale Gottesdienstort der katholischen Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau. In der veröffentlichten allgemeinen Gottesdienstordnung werden regelmäßige Termine für verschiedene Wochentage genannt. Am Dienstag findet eine Heilige Messe um 19:00 Uhr statt, am Mittwoch um 8:30 Uhr. Für Freitag ist eine Heilige Messe um 17:00 Uhr angegeben. Am Samstag wird eine Vorabendmesse gefeiert; in der veröffentlichten Ordnung wird für die Winterzeit eine frühere Uhrzeit genannt. Der Sonntag beginnt mit dem Pfarrgottesdienst um 10:00 Uhr.
Diese Zeiten dienen als Orientierung und ersetzen nicht die aktuelle Wocheninformation. Feiertage, Ferienzeiten, besondere kirchliche Anlässe, Beerdigungen, Hochzeiten, Erstkommunionen oder regionale Veranstaltungen können Änderungen mit sich bringen. Wer gezielt einen Gottesdienst besuchen möchte, sollte deshalb kurz vor dem Termin die aktuelle Gottesdienstordnung des Pfarrverbands prüfen oder direkt beim Pfarrbüro nachfragen. Das ist besonders wichtig bei Vorabendmessen, Kapellengottesdiensten und Gottesdiensten an kirchlichen Feiertagen.
Zum religiösen Leben der Gemeinde gehören nicht nur die regelmäßigen Messen in der Pfarrkirche. In den umliegenden Kapellen finden ebenfalls Gottesdienste statt. Von April bis Oktober wird beispielsweise eine Heilige Messe am Freitag um 17:00 Uhr in wechselnden Kapellen genannt. Dabei werden unter anderem die Kreuzkapelle, die Höhenbergkirche, die Rastkapelle in Hohenaschau und die Abendmahlkapelle oberhalb von Bucha berücksichtigt. Die genaue Zuordnung richtet sich nach der jeweiligen Monatswoche und sollte vor dem Besuch überprüft werden.
Auch die Seelsorge in besonderen Lebenssituationen gehört zum Aufgabenfeld des Pfarramts. Die Pfarrei informiert über kirchliche Trauungen, Besuche von Seelsorgern im Krankenhaus und Unterstützung für Angehörige. Wer einen seelsorgerischen Besuch in einer Klinik wünscht, soll sich nach den offiziellen Hinweisen telefonisch beim Pfarrbüro melden. Darüber hinaus gibt es Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, darunter Seniorennachmittage, die laut Pfarrei jeden dritten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr im Pfarrheim Aschau stattfinden. Auch hier können aktuelle Änderungen auftreten.
Ein wichtiges Merkmal der Gemeinde ist die Verbindung aus Liturgie und Beteiligung. Ehrenamtliche übernehmen Aufgaben in der Vorbereitung, Gestaltung und Begleitung des kirchlichen Lebens. Der Pfarrgemeinderat berät über Themen der Gemeinde; seine Sitzungen werden auf den offiziellen Seiten als grundsätzlich öffentlich beschrieben. Dadurch bleibt die Pfarrei für Menschen aus Aschau, den Ortsteilen und dem weiteren Pfarrsprengel ansprechbar.
Pfarrkirche Aschau Geschichte und Architektur: Von der mittelalterlichen Kirche zum Rokoko-Gotteshaus
Die Geschichte der Pfarrkirche Darstellung des Herrn reicht nach touristischen und kirchlichen Informationen bis in das Mittelalter zurück. Eine erste Erwähnung der Kirche wird gegen Ende des 12. Jahrhunderts angesetzt. Die Pfarrei Aschau selbst wurde im Jahr 1680 errichtet und war zuvor eine Filiale von Prien. Der frühere Pfarrname war Niederaschau. Diese Entwicklung zeigt, wie eng die Kirche mit der Siedlungs- und Regionalgeschichte des Prientals verbunden ist.
Das heutige Erscheinungsbild entstand nicht in nur einer Bauphase. Die Kirche vereint ältere Bauteile mit späteren Veränderungen und Erweiterungen. Besonders prägend ist die barocke und rokokoartige Ausstattung des Kirchenraums. Das Deckengemälde wurde von Balthasar Mang in den Jahren 1753 und 1754 geschaffen. Die Ausmalung trägt wesentlich dazu bei, dass die Pfarrkirche nicht nur als Gottesdienstort, sondern auch als kunsthistorisch interessanter Sakralraum wahrgenommen wird.
Zu den sichtbaren Besonderheiten gehören die Stuckornamente in den drei Kirchenschiffen. Sie verleihen dem Innenraum eine festliche, plastische Wirkung und rahmen die architektonischen sowie bildlichen Elemente. Auch die Kanzel gilt als wichtiges Relikt der barocken Ausstattung. Gemeinsam mit dem Deckengemälde, den Altären und den übrigen Ausstattungsstücken vermittelt sie einen Eindruck von der religiösen Kunstauffassung des 18. Jahrhunderts. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die einzelnen Details in Ruhe zu betrachten.
Der Ostteil des Gotteshauses weist außerdem jüngere Baugeschichte auf. Chor, Altarraum mit Umgang, Vorchor und Sakristei wurden im neubarocken Stil errichtet. Der Chor entstand nach Angaben der Gemeinde 1904 nach Plänen des Münchner Architekten Max Ostenrieder. Im Jahr 1929 wurde der Chorinnenraum nach einem Entwurf von Professor Richard Berndl aus München umgestaltet und modernisiert. Dadurch ist die Kirche ein anschauliches Beispiel dafür, wie ein historischer Sakralbau über Jahrhunderte hinweg angepasst wurde, ohne seine zentrale religiöse Funktion zu verlieren.
Das Patrozinium Darstellung des Herrn wird am 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn beziehungsweise Lichtmess, gefeiert. Dieses Patrozinium ist vergleichsweise selten und verleiht der Pfarrkirche ein charakteristisches Profil. In Aschau verbindet sich der liturgische Festtag mit regionaler Tradition und dem Namen des Gotteshauses. Wer sich näher mit der Geschichte beschäftigt, findet in der Kirche einen Kirchenführer sowie Informationen der Pfarrei. Die Kirche ist deshalb sowohl für Gläubige als auch für kulturinteressierte Gäste interessant.
Aschauer Heiliges Grab: Barocke Besonderheit in der Pfarrkirche
Das Aschauer Heilige Grab gehört zu den herausragenden Besonderheiten der Pfarrkirche Darstellung des Herrn. Es handelt sich um einen groß dimensionierten barocken Kulissenaufbau, der die Passions- und Auferstehungsgeschichte in einer eindrucksvollen szenischen Form vermittelt. Ein erster Hinweis auf ein Heiliges Grab in Aschau ist für das Jahr 1618 überliefert. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage ergänzt, erneuert und vergrößert. Ende des 18. Jahrhunderts entstand wahrscheinlich unter Verwendung älterer Teile ein neuer Aufbau.
Das Heilige Grab war lange Zeit kaum öffentlich präsent. Nach Angaben der regionalen Informationen schien die Tradition seit der Mitte der 1950er Jahre in Vergessenheit geraten zu sein. Der Kulissenaufbau lagerte über Jahrzehnte auf dem Dachboden der Kirche. Erst später wurde die Bedeutung dieses besonderen Kunstwerks wieder stärker wahrgenommen. Seit 2019 ist das Aschauer Heilige Grab in bestimmten Zeiträumen wieder öffentlich zu sehen. Damit wurde eine regionale Tradition neu belebt und zugleich ein bedeutendes Zeugnis religiöser Volkskunst zugänglich gemacht.
Die Wirkung des Heiligen Grabes entsteht durch das Zusammenspiel aus bemalten Kulissen, räumlicher Tiefe, religiöser Symbolik und der Architektur des abgedunkelten Kirchenraums. Historisch wurde der Aufbau während der Kartage präsentiert. Die Auferstehungsfeier konnte dabei als szenisches Ereignis erlebt werden. Das Heilige Grab ist deshalb nicht nur ein einzelnes Ausstattungsstück, sondern Teil einer lebendigen liturgischen und kulturellen Inszenierung, die in der Region lange bekannt war.
Die Gemeinde Aschau informiert über Öffnungszeiten und mögliche Besichtigungen. Für die Pfarrkirche werden täglich 8:30 bis 19:00 Uhr genannt, in der Sommerzeit auch längere Öffnungszeiten. Eine Besichtigung des Heiligen Grabes ist jedoch nicht jederzeit garantiert. Während Gottesdiensten, Beerdigungen, geschlossenen Gruppenführungen und Konzerten kann der Zugang eingeschränkt oder ausgeschlossen sein. Auch Proben vor Konzerten können die Besichtigung beeinträchtigen. Gruppen ohne gebuchte Führung sollen sich nach den örtlichen Hinweisen mit dem Pfarrbüro abstimmen.
Wer das Heilige Grab besucht, sollte den sakralen Charakter des Ortes berücksichtigen. Die Kirche ist ein Gotteshaus und kein gewöhnlicher Ausstellungsraum. Ruhe, angemessene Kleidung und Rücksicht auf Betende gehören zu einem respektvollen Besuch. Fotografieren oder längere Aufenthalte können bei Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Handlungen nicht möglich sein. Die genauen Besichtigungszeiträume und begleitenden Veranstaltungen können saisonal wechseln. Besonders rund um die Fastenzeit, die Kartage und Ostern empfiehlt sich eine aktuelle Anfrage beim Pfarramt oder bei der Tourist-Information Aschau.
Kirche Aschau Besichtigung, Öffnungszeiten und praktische Hinweise
Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn ist im Ortskern von Aschau im Chiemgau am Kirchplatz zu finden. Die offizielle Gemeindeinformation nennt eine tägliche Öffnung von 8:30 bis 19:00 Uhr, in der Sommerzeit auch länger. Andere regionale Übersichten führen saisonale Öffnungszeiten auf. Da diese Angaben voneinander abweichen können und einzelne Zeiten von Gottesdiensten oder Veranstaltungen beeinflusst werden, sollten Besucher den aktuellen Stand vor der Anreise kontrollieren.
Eine Besichtigung ist grundsätzlich in stillen Zeiten möglich. Der Kirchenraum lädt dazu ein, die Architektur, die Stuckdekoration, das Deckengemälde und die Kanzel aufmerksam zu betrachten. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann den in der Kirche ausliegenden Kirchenführer nutzen. Für eine einfache individuelle Besichtigung ist in der Regel keine Anmeldung erforderlich, sofern keine besondere Veranstaltung stattfindet. Bei Reisegruppen, Schulklassen, kunsthistorischen Rundgängen oder geplanten Führungen ist eine vorherige Abstimmung jedoch sinnvoll.
Die Adresse Kirchplatz 2 ist zugleich die Adresse des Pfarrbüros. Für Besucher ist es wichtig, zwischen dem Pfarramt und der Pfarrkirche zu unterscheiden: Das Pfarrbüro hat eigene Bürozeiten, während die Kirche nach den veröffentlichten Angaben länger zugänglich sein kann. Fragen zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienstterminen oder Gruppenbesuchen sollten während der Bürozeiten telefonisch oder per E-Mail gestellt werden.
Ein offizieller detaillierter Sitzplan ist für die Pfarrkirche nicht veröffentlicht. Auch eine verbindliche Kapazitätsangabe ist auf den öffentlich zugänglichen Seiten nicht ausgewiesen. Bei einer normalen Besichtigung spielt das keine Rolle; für größere Gruppen, Konzerte oder besondere kirchliche Feiern kann die Besucherzahl jedoch organisatorisch relevant sein. Veranstalter und Gruppenleitungen sollten daher direkt beim Pfarramt nachfragen. So lassen sich Fragen zu Zugang, Sitzplätzen, Barrierefreiheit, Fotografie, Führungen und zeitlicher Abstimmung zuverlässig klären.
Auch für die Anfahrt empfiehlt sich eine individuelle Planung. Die Kirche liegt zentral in Aschau und ist über den Kirchplatz erreichbar. Öffentliche Verzeichnisse bieten Hinweise auf nahegelegene Haltestellen und eine Routenplanung. Verbindliche Angaben zu einem eigenen Kirchenparkplatz, reservierten Stellplätzen oder einer Parkgarage werden auf den offiziellen Pfarrseiten nicht hervorgehoben. Besucher sollten deshalb die örtliche Beschilderung beachten und bei größeren Veranstaltungen ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche einplanen. Für aktuelle Informationen zu Parkmöglichkeiten kann außerdem die Tourist-Information Aschau kontaktiert werden.
Die Pfarrkirche lässt sich gut mit einem Aufenthalt im Ortszentrum und einem Spaziergang durch Aschau verbinden. Das Gemeindegebiet liegt am Fuß der Kampenwand und im Umfeld des Prientals. Von der Kirche aus führen außerdem Kapellenrundwege in die Umgebung. Dadurch eignet sich der Besuch sowohl als ruhiger kultureller Zwischenhalt als auch als Ausgangspunkt für eine weiterführende Entdeckung der kirchlichen und landschaftlichen Besonderheiten des Chiemgaus.
Pfarrverband Oberes Priental, Dekanat Chiemsee und regionale Bedeutung
Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn ist Teil des Pfarrverbands Oberes Priental. Die Pfarrgemeinde Aschau umfasst neben dem Kernort auch mehrere Ortsteile, Weiler und Einöden. Im offiziellen Überblick wird das Gebiet als weitläufiger Pfarrsprengel beschrieben, der sich von Höhenberg im Norden bis in Richtung Grattenbach im Süden und von der Hochries bis zur Kampenwand erstreckt. Diese geografische Ausdehnung macht deutlich, dass das Pfarramt nicht nur für die unmittelbare Nachbarschaft am Kirchplatz von Bedeutung ist.
Kirchlich gehört die Pfarrei zum Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München und Freising. Das Dekanat bildet einen organisatorischen Rahmen für mehrere katholische Gemeinden. Für Besucher bedeutet diese Einordnung, dass Informationen zu Gottesdiensten, Veranstaltungen und pastoralen Angeboten häufig über den Pfarrverband und das Erzbistum bereitgestellt werden. Wer nach dem Begriff kath. Pfarramt Dekanat sucht, findet die Aschauer Gemeinde daher im größeren Zusammenhang der kirchlichen Strukturen des Chiemgaus.
Die Pfarrei verbindet traditionelle Formen mit einem aktiven Gemeindeleben. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten gibt es Angebote für Senioren, Informationen für Familien, kirchliche Feste, Sakramente und ehrenamtliche Tätigkeiten. Der Pfarrgemeinderat unterstützt die Entwicklung des Gemeindelebens und bietet eine Möglichkeit, Anliegen aus der Bevölkerung einzubringen. Auch die öffentliche Darstellung von Sitzungen unterstreicht den Anspruch, kirchliche Arbeit transparent und gemeinschaftlich zu gestalten.
Die Pfarrkirche selbst ist ein sichtbarer Mittelpunkt dieser Gemeinschaft. Ihr Patrozinium, die geschichtliche Entwicklung, die Rokoko-Ausstattung und das Heilige Grab geben der Pfarrei ein unverwechselbares kulturelles Profil. Gleichzeitig bleibt der sakrale Zweck entscheidend: Die Kirche ist Ort des Gebets, der Eucharistie, der Taufe, der Trauung, des Abschieds und der persönlichen Einkehr. Die Verbindung von Kunstgeschichte und gelebtem Glauben macht den Besuch besonders.
Für Reisende im Chiemgau bietet die Kirche einen Zugang zu einer regionalen Geschichte, die über einzelne Sehenswürdigkeiten hinausgeht. Aschau liegt zwischen München und Salzburg, in der Nähe des Chiemsees und am Fuß der Kampenwand. Die Landschaft, die Kapellen, das Schloss Hohenaschau und die Pfarrkirche stehen in einem engen kulturellen Zusammenhang. Wer sich für Architektur, religiöse Volkskunst oder lokale Geschichte interessiert, kann den Kirchenbesuch mit weiteren Stationen im Ort und in der Umgebung verbinden.
Quellen:
- Katholische Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau – Erzbistum München und Freising
- Aktuelle Gottesdienste und Informationen der Pfarrei Aschau
- Unsere Pfarrei im Überblick – Pfarrverband Oberes Priental
- Katholische Kirche Aschau im Chiemgau – Gemeinde Aschau
- Das Aschauer Heilige Grab – Gemeinde Aschau im Chiemgau
- Pfarrkirche Darstellung des Herrn – Chiemsee-Alpenland Tourismus
- Kapellenweg-Führer Aschau – Erzbistum München und Freising
Bevorstehende Veranstaltungen
Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Keine Bewertungen gefunden

