Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn
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Aschau im Chiemgau

Kirchpl. 2, 83229 Aschau im Chiemgau, Deutschland

Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn | Öffnungszeiten & Kontakt

Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn in Aschau im Chiemgau ist weit mehr als eine reine Anlaufstelle für Verwaltung und Termine. Es bildet den organisatorischen Mittelpunkt einer lebendigen katholischen Pfarrgemeinde, deren Kirche auf dem Kirchberg den Ort weithin sichtbar prägt. Wer nach der Pfarrei sucht, findet hier nicht nur den direkten Kontakt zum Pfarrbüro, sondern auch einen Zugang zu einem Ort mit tiefer Geschichte, starkem Gemeindeleben und einem klaren geistlichen Profil. Die Pfarrei informiert über Gottesdienste, Sakramente, Gruppen, Feste und besondere religiöse Traditionen, während die Kirche selbst mit ihrem markanten Doppelcharakter aus Geschichte und Gegenwart beeindruckt. Gerade diese Verbindung aus seelsorglicher Funktion, historischer Substanz und lokaler Verankerung macht die Location für Besucher, Gläubige und Suchende gleichermaßen interessant. Aschau ist dabei kein anonymer Verwaltungsort, sondern ein Ort, an dem Kirche, Ortsgeschichte und Landschaft unmittelbar zusammengehören. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Öffnungszeiten und Kontakt zum Pfarrbüro Aschau

Für viele Menschen beginnt der Kontakt mit der Pfarrei ganz praktisch im Pfarrbüro am Kirchplatz 2. Dort erreichen Sie die katholische Gemeinde über die bekannte Telefonnummer und die offizielle E-Mail-Adresse des Pfarrverbandes Oberes Priental. Die regulären Öffnungszeiten sind klar strukturiert: montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr. In den bayerischen Schulferien gilt ein reduzierter Rhythmus, dann ist das Büro montags, mittwochs und freitags jeweils von 8 bis 10 Uhr geöffnet. Diese festen Zeiten sind für Terminabsprachen, kirchliche Anliegen, Rückfragen zu Gottesdiensten oder organisatorische Fragen besonders hilfreich. Die Pfarrei weist zudem darauf hin, dass Telefonate möglichst innerhalb dieser Zeitfenster geführt werden sollen, was den Ablauf für beide Seiten erleichtert. Gerade bei einer Gemeinde, die viele Aufgaben gleichzeitig trägt, sorgt diese klare Struktur für Verlässlichkeit und Nähe. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Wichtig ist auch die Rolle des Pfarrbüros als erste Orientierung für Besucher und Gemeindemitglieder. Wer eine kirchliche Feier plant, Fragen zu Sakramenten hat oder Informationen zu aktuellen Angeboten sucht, findet hier einen direkten Ansprechpartner. Auf der offiziellen Seite wird außerdem betont, dass das Gemeindeleben von engagierten Ehrenamtlichen, Gruppierungen und Vereinen geprägt ist. Das Pfarrbüro ist damit nicht nur Schreibtisch und Telefonzentrale, sondern ein Knotenpunkt für Informationen aus der ganzen Pfarrei. In dringenden seelsorgerischen Fällen werden zudem konkrete Kontakte genannt, sodass auch außerhalb der regulären Bürozeiten eine gewisse Erreichbarkeit gewährleistet bleibt. Diese Mischung aus klaren Öffnungszeiten, persönlicher Ansprache und pastoraler Fürsorge macht den Standort für Menschen attraktiv, die ein unkompliziertes und zugleich herzliches kirchliches Umfeld suchen. Der Pfarrbrief und die Wocheninformation runden das Angebot ab und zeigen, dass hier nicht nur verwaltet, sondern aktiv kommuniziert wird. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Geschichte der Pfarrkirche Darstellung des Herrn

Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn zählt zu den markantesten Sakralbauten im Chiemgau, weil sie Bauphasen aus mehreren Jahrhunderten sichtbar miteinander verbindet. Ein Kirchenbau an dieser Stelle hoch über der Prien ist bereits im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. In der Spätgotik, also um 1450, wurde die Kirche mit einem zweischiffigen Langhaus und dem damals modernen Netz- und Sternrippengewölbe neu aufgebaut. Im Inneren entstand damit ein Mittelschiff und ein etwas niedrigeres südliches Seitenschiff, das von Säulen getrennt war. Diese frühe Gestalt verweist auf die lange kirchliche Tradition des Ortes und zeigt, dass die heutige Pfarrkirche auf einem sehr alten Fundament steht. Bereits in dieser Phase prägten Altäre, Sakramentshäuschen und ein reich ausgestatteter Innenraum das Gotteshaus. Besonders spannend ist, dass die Geschichte der Kirche nicht in einer einzigen Epoche stehen geblieben ist, sondern immer wieder umgebaut und angepasst wurde. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt das Gotteshaus dann sein barockes Gepräge. Zunächst begannen örtliche Handwerker mit Renovierungen und ersetzten die gotische Ausstattung nach und nach durch barocke Elemente. Für den großen Umbau beauftragte Graf Max IV. von Preysing-Hohenaschau den Münchner Hofbaumeister Johann B. Gunetzrhainer. 1752 und 1753 bekam die Kirche ihr heutiges Gesicht, unter anderem durch ein drittes Schiff im Norden und die Erweiterung um ein Joch nach Westen mit entsprechender Empore. Die Weihe erfolgte am 10. August 1758. Später kam im Chor ab 1904 ein neubarocker Ausbau hinzu, und 1929 wurde der Chor nach einem Entwurf von Professor Richard Berndl umgestaltet und modernisiert. Zwischen 1982 und 1985 folgte eine vollständige Restaurierung innen und außen. Gerade diese Abfolge aus Gotik, Barock, Neubarock und Restaurierung macht die Pfarrkirche zu einem authentischen Geschichtsbuch aus Stein. Das Patrozinium Darstellung des Herrn verweist außerdem auf das Fest am 2. Februar und erklärt, warum die Kirche religiös wie kulturell eine besondere Stellung einnimmt. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Parken am Kirchberg und Anfahrt nach Aschau

Wer die Pfarrkirche oder das Pfarramt besuchen möchte, sollte die Lage auf dem Kirchberg mitdenken. Die Kirche steht erhöht über dem Ort und dominiert mit ihren beiden Türmen das Ortsbild. Genau diese exponierte Lage ist Teil ihres Charmes, kann für die Anfahrt aber auch praktisch bedeutsam sein. Offiziell wird Tagesgästen empfohlen, auf dem Friedhofsparkplatz an der Rosenheimer Straße zu parken, weil im gesamten Kirchbergbereich Parkplätze rar sind. Der Weg von dort hinauf zur Kirche ist weniger steil als die Route, die an der Prienbrücke beginnt, und wird deshalb auch als die bessere Variante für Rollstuhlfahrer beschrieben. Diese Hinweise sind nicht nur für touristische Besuche hilfreich, sondern ebenso für Menschen, die zu Gottesdiensten, Trauerfeiern oder pfarrlichen Terminen kommen. Die Kirche liegt damit zwar zentral und gut auffindbar, aber eben auch in einer topografisch anspruchsvollen Position, die den Besuch zu einem kleinen Aufstieg macht. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/66770))

Die besondere Ortslage wird auch in der Beschreibung der Umgebung deutlich. Auf der Südseite der Kirche erkennt man den steil abfallenden Felskegel, der den Charakter des Kirchbergs prägt. Der Kirchplatz selbst wird im Süden vom Pfarrhof begrenzt, dessen heutige Form gegen Ende der Barockzeit 1675/76 entstand und seitdem im Wesentlichen erhalten blieb. Damit bildet die gesamte Umgebung aus Kirche, Pfarrhof, Kirchplatz und den angrenzenden Gebäuden ein historisch gewachsenes Ensemble. Für Besucher ist das wichtig, weil der Ort nicht wie ein isolierter Sakralraum wirkt, sondern als Teil eines gewachsenen Ortskerns. Wer von der Rosenheimer Straße kommt oder vom Ortszentrum heraufgeht, erlebt den Weg zur Kirche deshalb als Mischung aus kurzem Spaziergang, Ortsgeschichte und Blick auf die Landschaft. Das macht den Standort nicht nur funktional erreichbar, sondern auch atmosphärisch besonders. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Heiliges Grab Aschau: seltenes barockes Erbe

Eines der bemerkenswertesten Merkmale der Pfarrkirche ist das Aschauer Heilige Grab. Dieses barocke Kulissengrab gehört zu den seltenen Beispielen seiner Art und verbindet liturgische Tradition, Theaterwirkung und kunsthistorische Bedeutung. Die offizielle Darstellung verweist auf einen ersten Hinweis aus dem Jahr 1618. Im Lauf der Jahrhunderte wurde das Heilige Grab immer wieder ergänzt, erneuert und vergrößert. Besonders bedeutend war die Neuanfertigung von 1797/99 durch den Kistler Sebastian Furtner aus Hohenaschau und den Maler Sebastian Rechenauer d. Ä. aus Unterflintsbach, vermutlich unter Verwendung älterer Teile. Die Künstler orientierten sich an römischen Vorbildern und hielten an der barocken Kulissenform fest. Genau das macht das Heilige Grab so außergewöhnlich: Es ist nicht nur ein religiöses Objekt, sondern ein kunstvoll inszenierter Raum, der den Glauben sichtbar macht. Bis in die Mitte der 1950er Jahre wurde es jährlich in der Karwoche aufgestellt, bevor es über sechs Jahrzehnte auf dem Kirchendachboden lag. Diese lange Pause verstärkt heute den Eindruck, dass hier ein Stück fast verlorener Kultur wiederentdeckt wurde. ([aschau.de](https://www.aschau.de/action/download?id=%7B937890a7-a425-153d-0c8a-a5afcf6de88d%7D))

Nach aufwendiger Restaurierung wurde das Heilige Grab Ende Februar 2019 erstmals wieder in der Pfarrkirche aufgebaut. Danach erfolgte die erneute Aufstellung im Dreijahresrhythmus, unter anderem 2022 und 2025; die nächste Aufstellung ist für 2028 vorgesehen. Begleitet wird das Ganze von Führungen, Konzerten, Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen, sodass das Heilige Grab nicht nur als Ausstellungsobjekt, sondern als lebendiger Teil des Gemeindekalenders erlebt werden kann. Genau darin liegt seine besondere Wirkung: Es verbindet Geschichte mit Gegenwart und liturgische Tiefe mit einer Form der öffentlichen Vermittlung, die auch Menschen anspricht, die sonst nicht regelmäßig mit kirchlicher Kunst in Berührung kommen. Wer die Pfarrkirche in Aschau besucht, erlebt also nicht nur einen historischen Kirchenraum, sondern auch ein rares Kulturerbe, das die Gemeinde sichtbar stolz pflegt. Diese Mischung aus Spiritualität, Restaurierung und regionaler Identität ist ein starkes Alleinstellungsmerkmal der Location. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/aschauer-heiliges-grab))

Pfarrleben, Gottesdienste und Wocheninformationen

Die Pfarrgemeinde Darstellung des Herrn versteht sich ausdrücklich als lebendige Gemeinschaft. Auf der offiziellen Seite wird betont, dass Gottesdienste und Sakramente das Zentrum des Gemeindelebens bilden sollen. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass viel Lebendigkeit von aktiven Gemeindemitgliedern, Ehrenamtlichen, Gruppierungen und Vereinen ausgeht. In der Pfarrkirche liegen der Kirchenführer und die jeweilige Wocheninformation bereit, was Besuchern eine schnelle Orientierung gibt. Zudem wird der Pfarrbrief Oberes Priental kostenlos an alle Haushalte zugestellt; die Auflage beträgt 3250 Exemplare. Das zeigt, dass die Kommunikation nicht nur digital, sondern bewusst auch analog und nah am Alltag der Menschen funktioniert. Für eine Pfarrgemeinde in einem ländlich geprägten Umfeld ist das ein starkes Zeichen von Verbundenheit und Transparenz. Wer sich für Termine, Feste oder die spirituelle Ausrichtung der Gemeinde interessiert, findet hier nicht nur einzelne Hinweise, sondern ein ganzes Informationsnetz. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Auch die Angebote im Umfeld der Pfarrei machen deutlich, dass hier Gemeinschaft nicht abstrakt, sondern konkret gelebt wird. So finden die Seniorennachmittage jeden dritten Mittwoch um 14 Uhr im Pfarrheim Aschau statt. Hinzu kommt die kirchenmusikalische Tradition, die in Aschau ebenfalls eine lange Geschichte hat. Auf der Diözesanseite wird etwa darauf hingewiesen, dass es in der katholischen Pfarrgemeinde Aschau bereits seit 1749 einen Kirchenchor gibt. Solche Details zeigen, dass die Pfarrgemeinde nicht nur als Verwaltungseinheit existiert, sondern als kultureller und sozialer Träger im Ort. Gerade für Menschen, die nach einer Gemeinde mit echter Beteiligung, gelebter Liturgie und verlässlichen Informationswegen suchen, ist das ein wichtiger Pluspunkt. Die Pfarrei wirkt damit wie ein offenes Haus: mit klaren Zeiten, sichtbarer Tradition und einem breiten Spektrum an Angeboten, die vom Gottesdienst über das Pfarrheim bis zur Kirchenmusik reichen. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Sinnstifterweg, Kapellenweg und die Lage am Kirchplatz

Rund um die Pfarrkirche entfaltet sich ein ganzer religiös-kultureller Raum, der weit über den eigentlichen Kirchbesuch hinausgeht. Der Sinnstifterweg ist dafür ein gutes Beispiel: Er wurde als Weg mit spiritueller Tiefe und landschaftlicher Schönheit beschrieben und kann auch in Teilabschnitten erwandert werden. Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Festhalle in Hohenaschau. Von dort führt der Weg über sieben thematische Stationen bis zur Ölbergkapelle im Bergsteigerdorf Sachrang. An jeder Station gibt es kleine Tafeln mit QR-Codes, über die zusätzliche Informationen abgerufen werden können. Ein kostenloses Faltblatt mit Karte ist in der Katholischen Pfarrkirche Aschau sowie in den Tourist Infos Aschau und Sachrang erhältlich. Für die Pfarrkirche ist das ein starker Mehrwert, weil sie nicht als isolierter Ort erscheint, sondern als Knotenpunkt eines größeren spirituellen Wegenetzes. Besucher können dadurch nicht nur die Kirche selbst erleben, sondern auch die Landschaft und die geistlichen Stationen im Umland. Das verstärkt den Eindruck eines Ortes, an dem Glaube, Natur und Bewegung zusammengehören. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/128765))

Auch der Kapellenweg unterstreicht diesen Charakter. Der Rundweg 1, die Nordschleife, beginnt auf dem Kirchberg bei der Aschauer Pfarrkirche und führt von dort in die Umgebung. Wer die Kirche besucht, merkt also schnell, dass sie Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen ist. Zusammen mit der Lage des Kirchplatzes ergibt sich daraus ein sehr stimmiges Bild: Der Ort ist historisch gewachsen, topografisch markant und spirituell gut vernetzt. Der Pfarrhof begrenzt den Kirchplatz im Süden, die Kirche steht auf dem Niederaschauer Kirchberg, und die Umgebung ist von jahrhundertealter Siedlungs- und Kirchengeschichte geprägt. In der Diözesenbeschreibung wird Aschau zudem als Pfarrei innerhalb des Dekanats Chiemsee verortet, deren Gebiet weit über den Ortskern hinausreicht. Genau diese Mischung aus lokaler Verwurzelung, regionaler Bedeutung und einem Netz aus Wegen, Stationen und Begegnungen macht die Location so interessant. Sie ist eben nicht nur ein Pfarrbüro, sondern ein lebendiger Ort zwischen Kirche, Dorf und Landschaft. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/66770))

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Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn | Öffnungszeiten & Kontakt

Das Kath. Pfarramt Darstellung des Herrn in Aschau im Chiemgau ist weit mehr als eine reine Anlaufstelle für Verwaltung und Termine. Es bildet den organisatorischen Mittelpunkt einer lebendigen katholischen Pfarrgemeinde, deren Kirche auf dem Kirchberg den Ort weithin sichtbar prägt. Wer nach der Pfarrei sucht, findet hier nicht nur den direkten Kontakt zum Pfarrbüro, sondern auch einen Zugang zu einem Ort mit tiefer Geschichte, starkem Gemeindeleben und einem klaren geistlichen Profil. Die Pfarrei informiert über Gottesdienste, Sakramente, Gruppen, Feste und besondere religiöse Traditionen, während die Kirche selbst mit ihrem markanten Doppelcharakter aus Geschichte und Gegenwart beeindruckt. Gerade diese Verbindung aus seelsorglicher Funktion, historischer Substanz und lokaler Verankerung macht die Location für Besucher, Gläubige und Suchende gleichermaßen interessant. Aschau ist dabei kein anonymer Verwaltungsort, sondern ein Ort, an dem Kirche, Ortsgeschichte und Landschaft unmittelbar zusammengehören. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Öffnungszeiten und Kontakt zum Pfarrbüro Aschau

Für viele Menschen beginnt der Kontakt mit der Pfarrei ganz praktisch im Pfarrbüro am Kirchplatz 2. Dort erreichen Sie die katholische Gemeinde über die bekannte Telefonnummer und die offizielle E-Mail-Adresse des Pfarrverbandes Oberes Priental. Die regulären Öffnungszeiten sind klar strukturiert: montags, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 10 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr. In den bayerischen Schulferien gilt ein reduzierter Rhythmus, dann ist das Büro montags, mittwochs und freitags jeweils von 8 bis 10 Uhr geöffnet. Diese festen Zeiten sind für Terminabsprachen, kirchliche Anliegen, Rückfragen zu Gottesdiensten oder organisatorische Fragen besonders hilfreich. Die Pfarrei weist zudem darauf hin, dass Telefonate möglichst innerhalb dieser Zeitfenster geführt werden sollen, was den Ablauf für beide Seiten erleichtert. Gerade bei einer Gemeinde, die viele Aufgaben gleichzeitig trägt, sorgt diese klare Struktur für Verlässlichkeit und Nähe. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Wichtig ist auch die Rolle des Pfarrbüros als erste Orientierung für Besucher und Gemeindemitglieder. Wer eine kirchliche Feier plant, Fragen zu Sakramenten hat oder Informationen zu aktuellen Angeboten sucht, findet hier einen direkten Ansprechpartner. Auf der offiziellen Seite wird außerdem betont, dass das Gemeindeleben von engagierten Ehrenamtlichen, Gruppierungen und Vereinen geprägt ist. Das Pfarrbüro ist damit nicht nur Schreibtisch und Telefonzentrale, sondern ein Knotenpunkt für Informationen aus der ganzen Pfarrei. In dringenden seelsorgerischen Fällen werden zudem konkrete Kontakte genannt, sodass auch außerhalb der regulären Bürozeiten eine gewisse Erreichbarkeit gewährleistet bleibt. Diese Mischung aus klaren Öffnungszeiten, persönlicher Ansprache und pastoraler Fürsorge macht den Standort für Menschen attraktiv, die ein unkompliziertes und zugleich herzliches kirchliches Umfeld suchen. Der Pfarrbrief und die Wocheninformation runden das Angebot ab und zeigen, dass hier nicht nur verwaltet, sondern aktiv kommuniziert wird. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Geschichte der Pfarrkirche Darstellung des Herrn

Die Pfarrkirche Darstellung des Herrn zählt zu den markantesten Sakralbauten im Chiemgau, weil sie Bauphasen aus mehreren Jahrhunderten sichtbar miteinander verbindet. Ein Kirchenbau an dieser Stelle hoch über der Prien ist bereits im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. In der Spätgotik, also um 1450, wurde die Kirche mit einem zweischiffigen Langhaus und dem damals modernen Netz- und Sternrippengewölbe neu aufgebaut. Im Inneren entstand damit ein Mittelschiff und ein etwas niedrigeres südliches Seitenschiff, das von Säulen getrennt war. Diese frühe Gestalt verweist auf die lange kirchliche Tradition des Ortes und zeigt, dass die heutige Pfarrkirche auf einem sehr alten Fundament steht. Bereits in dieser Phase prägten Altäre, Sakramentshäuschen und ein reich ausgestatteter Innenraum das Gotteshaus. Besonders spannend ist, dass die Geschichte der Kirche nicht in einer einzigen Epoche stehen geblieben ist, sondern immer wieder umgebaut und angepasst wurde. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt das Gotteshaus dann sein barockes Gepräge. Zunächst begannen örtliche Handwerker mit Renovierungen und ersetzten die gotische Ausstattung nach und nach durch barocke Elemente. Für den großen Umbau beauftragte Graf Max IV. von Preysing-Hohenaschau den Münchner Hofbaumeister Johann B. Gunetzrhainer. 1752 und 1753 bekam die Kirche ihr heutiges Gesicht, unter anderem durch ein drittes Schiff im Norden und die Erweiterung um ein Joch nach Westen mit entsprechender Empore. Die Weihe erfolgte am 10. August 1758. Später kam im Chor ab 1904 ein neubarocker Ausbau hinzu, und 1929 wurde der Chor nach einem Entwurf von Professor Richard Berndl umgestaltet und modernisiert. Zwischen 1982 und 1985 folgte eine vollständige Restaurierung innen und außen. Gerade diese Abfolge aus Gotik, Barock, Neubarock und Restaurierung macht die Pfarrkirche zu einem authentischen Geschichtsbuch aus Stein. Das Patrozinium Darstellung des Herrn verweist außerdem auf das Fest am 2. Februar und erklärt, warum die Kirche religiös wie kulturell eine besondere Stellung einnimmt. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Parken am Kirchberg und Anfahrt nach Aschau

Wer die Pfarrkirche oder das Pfarramt besuchen möchte, sollte die Lage auf dem Kirchberg mitdenken. Die Kirche steht erhöht über dem Ort und dominiert mit ihren beiden Türmen das Ortsbild. Genau diese exponierte Lage ist Teil ihres Charmes, kann für die Anfahrt aber auch praktisch bedeutsam sein. Offiziell wird Tagesgästen empfohlen, auf dem Friedhofsparkplatz an der Rosenheimer Straße zu parken, weil im gesamten Kirchbergbereich Parkplätze rar sind. Der Weg von dort hinauf zur Kirche ist weniger steil als die Route, die an der Prienbrücke beginnt, und wird deshalb auch als die bessere Variante für Rollstuhlfahrer beschrieben. Diese Hinweise sind nicht nur für touristische Besuche hilfreich, sondern ebenso für Menschen, die zu Gottesdiensten, Trauerfeiern oder pfarrlichen Terminen kommen. Die Kirche liegt damit zwar zentral und gut auffindbar, aber eben auch in einer topografisch anspruchsvollen Position, die den Besuch zu einem kleinen Aufstieg macht. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/66770))

Die besondere Ortslage wird auch in der Beschreibung der Umgebung deutlich. Auf der Südseite der Kirche erkennt man den steil abfallenden Felskegel, der den Charakter des Kirchbergs prägt. Der Kirchplatz selbst wird im Süden vom Pfarrhof begrenzt, dessen heutige Form gegen Ende der Barockzeit 1675/76 entstand und seitdem im Wesentlichen erhalten blieb. Damit bildet die gesamte Umgebung aus Kirche, Pfarrhof, Kirchplatz und den angrenzenden Gebäuden ein historisch gewachsenes Ensemble. Für Besucher ist das wichtig, weil der Ort nicht wie ein isolierter Sakralraum wirkt, sondern als Teil eines gewachsenen Ortskerns. Wer von der Rosenheimer Straße kommt oder vom Ortszentrum heraufgeht, erlebt den Weg zur Kirche deshalb als Mischung aus kurzem Spaziergang, Ortsgeschichte und Blick auf die Landschaft. Das macht den Standort nicht nur funktional erreichbar, sondern auch atmosphärisch besonders. ([aschau.de](https://www.aschau.de/kirche-aschau))

Heiliges Grab Aschau: seltenes barockes Erbe

Eines der bemerkenswertesten Merkmale der Pfarrkirche ist das Aschauer Heilige Grab. Dieses barocke Kulissengrab gehört zu den seltenen Beispielen seiner Art und verbindet liturgische Tradition, Theaterwirkung und kunsthistorische Bedeutung. Die offizielle Darstellung verweist auf einen ersten Hinweis aus dem Jahr 1618. Im Lauf der Jahrhunderte wurde das Heilige Grab immer wieder ergänzt, erneuert und vergrößert. Besonders bedeutend war die Neuanfertigung von 1797/99 durch den Kistler Sebastian Furtner aus Hohenaschau und den Maler Sebastian Rechenauer d. Ä. aus Unterflintsbach, vermutlich unter Verwendung älterer Teile. Die Künstler orientierten sich an römischen Vorbildern und hielten an der barocken Kulissenform fest. Genau das macht das Heilige Grab so außergewöhnlich: Es ist nicht nur ein religiöses Objekt, sondern ein kunstvoll inszenierter Raum, der den Glauben sichtbar macht. Bis in die Mitte der 1950er Jahre wurde es jährlich in der Karwoche aufgestellt, bevor es über sechs Jahrzehnte auf dem Kirchendachboden lag. Diese lange Pause verstärkt heute den Eindruck, dass hier ein Stück fast verlorener Kultur wiederentdeckt wurde. ([aschau.de](https://www.aschau.de/action/download?id=%7B937890a7-a425-153d-0c8a-a5afcf6de88d%7D))

Nach aufwendiger Restaurierung wurde das Heilige Grab Ende Februar 2019 erstmals wieder in der Pfarrkirche aufgebaut. Danach erfolgte die erneute Aufstellung im Dreijahresrhythmus, unter anderem 2022 und 2025; die nächste Aufstellung ist für 2028 vorgesehen. Begleitet wird das Ganze von Führungen, Konzerten, Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen, sodass das Heilige Grab nicht nur als Ausstellungsobjekt, sondern als lebendiger Teil des Gemeindekalenders erlebt werden kann. Genau darin liegt seine besondere Wirkung: Es verbindet Geschichte mit Gegenwart und liturgische Tiefe mit einer Form der öffentlichen Vermittlung, die auch Menschen anspricht, die sonst nicht regelmäßig mit kirchlicher Kunst in Berührung kommen. Wer die Pfarrkirche in Aschau besucht, erlebt also nicht nur einen historischen Kirchenraum, sondern auch ein rares Kulturerbe, das die Gemeinde sichtbar stolz pflegt. Diese Mischung aus Spiritualität, Restaurierung und regionaler Identität ist ein starkes Alleinstellungsmerkmal der Location. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/aschauer-heiliges-grab))

Pfarrleben, Gottesdienste und Wocheninformationen

Die Pfarrgemeinde Darstellung des Herrn versteht sich ausdrücklich als lebendige Gemeinschaft. Auf der offiziellen Seite wird betont, dass Gottesdienste und Sakramente das Zentrum des Gemeindelebens bilden sollen. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass viel Lebendigkeit von aktiven Gemeindemitgliedern, Ehrenamtlichen, Gruppierungen und Vereinen ausgeht. In der Pfarrkirche liegen der Kirchenführer und die jeweilige Wocheninformation bereit, was Besuchern eine schnelle Orientierung gibt. Zudem wird der Pfarrbrief Oberes Priental kostenlos an alle Haushalte zugestellt; die Auflage beträgt 3250 Exemplare. Das zeigt, dass die Kommunikation nicht nur digital, sondern bewusst auch analog und nah am Alltag der Menschen funktioniert. Für eine Pfarrgemeinde in einem ländlich geprägten Umfeld ist das ein starkes Zeichen von Verbundenheit und Transparenz. Wer sich für Termine, Feste oder die spirituelle Ausrichtung der Gemeinde interessiert, findet hier nicht nur einzelne Hinweise, sondern ein ganzes Informationsnetz. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Auch die Angebote im Umfeld der Pfarrei machen deutlich, dass hier Gemeinschaft nicht abstrakt, sondern konkret gelebt wird. So finden die Seniorennachmittage jeden dritten Mittwoch um 14 Uhr im Pfarrheim Aschau statt. Hinzu kommt die kirchenmusikalische Tradition, die in Aschau ebenfalls eine lange Geschichte hat. Auf der Diözesanseite wird etwa darauf hingewiesen, dass es in der katholischen Pfarrgemeinde Aschau bereits seit 1749 einen Kirchenchor gibt. Solche Details zeigen, dass die Pfarrgemeinde nicht nur als Verwaltungseinheit existiert, sondern als kultureller und sozialer Träger im Ort. Gerade für Menschen, die nach einer Gemeinde mit echter Beteiligung, gelebter Liturgie und verlässlichen Informationswegen suchen, ist das ein wichtiger Pluspunkt. Die Pfarrei wirkt damit wie ein offenes Haus: mit klaren Zeiten, sichtbarer Tradition und einem breiten Spektrum an Angeboten, die vom Gottesdienst über das Pfarrheim bis zur Kirchenmusik reichen. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau))

Sinnstifterweg, Kapellenweg und die Lage am Kirchplatz

Rund um die Pfarrkirche entfaltet sich ein ganzer religiös-kultureller Raum, der weit über den eigentlichen Kirchbesuch hinausgeht. Der Sinnstifterweg ist dafür ein gutes Beispiel: Er wurde als Weg mit spiritueller Tiefe und landschaftlicher Schönheit beschrieben und kann auch in Teilabschnitten erwandert werden. Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Festhalle in Hohenaschau. Von dort führt der Weg über sieben thematische Stationen bis zur Ölbergkapelle im Bergsteigerdorf Sachrang. An jeder Station gibt es kleine Tafeln mit QR-Codes, über die zusätzliche Informationen abgerufen werden können. Ein kostenloses Faltblatt mit Karte ist in der Katholischen Pfarrkirche Aschau sowie in den Tourist Infos Aschau und Sachrang erhältlich. Für die Pfarrkirche ist das ein starker Mehrwert, weil sie nicht als isolierter Ort erscheint, sondern als Knotenpunkt eines größeren spirituellen Wegenetzes. Besucher können dadurch nicht nur die Kirche selbst erleben, sondern auch die Landschaft und die geistlichen Stationen im Umland. Das verstärkt den Eindruck eines Ortes, an dem Glaube, Natur und Bewegung zusammengehören. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/128765))

Auch der Kapellenweg unterstreicht diesen Charakter. Der Rundweg 1, die Nordschleife, beginnt auf dem Kirchberg bei der Aschauer Pfarrkirche und führt von dort in die Umgebung. Wer die Kirche besucht, merkt also schnell, dass sie Ausgangspunkt für weitere Entdeckungen ist. Zusammen mit der Lage des Kirchplatzes ergibt sich daraus ein sehr stimmiges Bild: Der Ort ist historisch gewachsen, topografisch markant und spirituell gut vernetzt. Der Pfarrhof begrenzt den Kirchplatz im Süden, die Kirche steht auf dem Niederaschauer Kirchberg, und die Umgebung ist von jahrhundertealter Siedlungs- und Kirchengeschichte geprägt. In der Diözesenbeschreibung wird Aschau zudem als Pfarrei innerhalb des Dekanats Chiemsee verortet, deren Gebiet weit über den Ortskern hinausreicht. Genau diese Mischung aus lokaler Verwurzelung, regionaler Bedeutung und einem Netz aus Wegen, Stationen und Begegnungen macht die Location so interessant. Sie ist eben nicht nur ein Pfarrbüro, sondern ein lebendiger Ort zwischen Kirche, Dorf und Landschaft. ([erzbistum-muenchen.de](https://www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-oberes-priental/aschau-chiemgau/kapellenweg/cont/66770))

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