
Tittmoning
Burg 7, 84529 Tittmoning, Deutschland
Bevorstehende Veranstaltungen
Keine Veranstaltungen gefunden
Bewertungen
Max Coter Lynn
10. Oktober 2025
Beeindruckendes Schloss mit viel Geschichte, es war während des Zweiten Weltkriegs eines der Kriegsgefangenenlager. Ich habe es wirklich genossen und die Katze aus dem Café ist so freundlich 😹❣️
Royal Mangalitsa
2. Juni 2025
Durch Zufall hielten wir hier auf dem Weg nach Berchtesgaden an. Interessante Geschichte: „Es existiert eine Dokumentation, dass 1234 eine Grenzfeste von Salzburgs Erzbischof Eberhard II. erbaut wurde, um Schutz gegen die bayerische Festung Burghausen zu bieten. Ein vom Erzbischof ernannter Sheriff verwaltete das Schloss sowie regionale Angelegenheiten und Jurisdiktion. Verrat führte dazu, dass die Stadt und das Schloss 1324 an Kaiser Ludwig von Bayern fielen. Nur drei Jahre später konnte es für 5500 Salzburger Pfennige von Erzbischof Friedrich III. zurückgekauft werden. Im Laufe der Zeit wurde das Schloss erweitert. Um 1500 umfasste dies den Bau der mächtigen Kornscheune mit ihrem steilen, ziegelroten Walmdach – ein erkennbares Merkmal dieses Schlosses, das sogar von weitem sichtbar ist. An der äußeren Fassade sieht man auch die robusten Fensterkörbe, die dazu gedacht waren, das wertvolle Getreide, das in Tittmoning gesammelt wurde, vor Eindringlingen zu schützen. Das Schloss wurde 1615 in ein Jagdschloss umgewandelt. Im Verlauf des Salzkriegs zwischen Bayern und Salzburg erlitt das Schloss 1611 schwere Schäden. Es wird vermutet, dass Erzbischof Markus Sittikus seinen Architekten Santino Solari (der den Salzburger Dom baute) mit dem Wiederaufbau des Schlosses und der Umgestaltung in ein Jagdschloss beauftragte. Die Schlosskapelle mit ihrem prächtigen Altarbild von Johann Michael Rottmayr wurde 1693 von Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun in Auftrag gegeben. Tittmoning kommt zu Bayern. Als Folge der Napoleonischen Kriege endete die 1000-jährige Zugehörigkeit Tittmonings zu Salzburg. Vorübergehend 1810 und anschließend dauerhaft 1816 wurde Tittmoning Teil von Bayern. Allmählich wurden Teile des Schlosses und das umliegende Land in Privatbesitz überführt. 1852 gekauft, wurde das Schloss und der angrenzende Ponlachgraben Eigentum der Gemeinde selbst. Auf verschiedene Weise genutzt, fiel die Festung leider zunehmend in Verfall. Gründung des Museums. Das lokale Heimatmuseum, das die Historische Gesellschaft seit 1901 in den engen Räumen des Rathauses untergebracht hatte, wurde 1911 in speziell renovierte Räume im Schloss verlegt. Die Nutzung des Schlosses als Museum garantierte auch, dass dieses wertvolle historische Denkmal in Zukunft erhalten bleibt. Auf Befehl der Wehrmacht wurde 1940 die Museumsammlung entfernt und das Schloss wieder als Offizierskriegsgefangenenlager sowie Internierungslager genutzt. Nach dem Ende des Krieges wurde das Museum 1953 endlich wiedereröffnet und erlangte 10 Jahre später den rechtlichen Status einer Stiftung. Seit 2004 wird auch eine moderne Gerbereiausstellung in der ehemaligen Kornscheune des Schlosses untergebracht. Der Name der Stiftung „Heimathaus des Rupertiwinkels“ wurde 2014 offiziell in „Museum Rupertiwinkel“ geändert.
Clubsmen
10. August 2025
Viel Geschichte im Inneren des Schlosses. Im Zweiten Weltkrieg wurde es als amerikanisches Lager genutzt.
Travel Time
19. September 2021
Wunderschönes Schloss mit perfektem Blick und netten Cafés oben.
Joel Parker
7. Juli 2023
Wunderschönes Schloss. Es begann zu regnen, aber wir werden bald zurückkommen.
